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Wie weiter mit Poststadion und Fritz-Schloß-Park?

Arbeitsgruppen diskutierten den aktuellen Stand der Planungen
Juni 2007

Am 8. und 15. Mai trafen sich Bewohner, Akteure sowie Vertreter des Bezirksamtes und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit der Gruppe Planwerk, um über die weitere Zukunft des Poststadions und des Fritz-Schloß-Parks zu diskutieren.

Am 8. Mai kam die AG Grün- und Wegeverbindungen, Parkanlage, Eingänge, Freizeit und Spiel zusammen. Nach einer kurzen Darstellung der angemeldeten Projekte und Maßnahmen für 2007 und für die Programmjahre 2008/2009 erörterte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Maßnahmen. So sind für die geplante Laufstrecke unterschiedliche Beläge vorgesehen: Weiche Beläge auf den Ebenen, harte Beläge auf den Gefällestrecken. Die Art der Geräte und die Ausstattung muss noch festgelegt werden. Dabei sollten Experten, Kinder und Jugendliche in die weitere Planung einbezogen werden. Kritik insbesondere bei den Bewohnern rief die nicht vorgesehene Beleuchtung der Wege hervor. Angeregt wurde, nach kostengünstigen, alternativen Beleuchtungsvarianten zu suchen.

Zum Thema Spielplätze soll geprüft werden, ob nicht kleinere dezentrale Angebote im Park sinnvoller sind. Es müssen Standorte und Bedarfe aufgezeigt und analysiert werden: was wollen Kinder/Jugendliche, was Familien/Erwachsene und was alte Menschen.
Für den Eingangsbereich Turmstraße und den Minigolfplatz haben Jugendliche schon Ideen entwickelt. Um ausreichend Fläche zu erlangen, sollte der Minigolfplatz nach Süden erweitert werden, dazu müsste auch der Weg südlich des ehemaligen WC-Häuschens verlegt werden. Die 14 Großbäume werden erhalten. Es bestehen Überlegungen, zusätzlich eine Boulebahn und Gartenschach anzubieten. Die Materialausgabe erfolgt über das Imbisshäuschen. Ein öffentliches WC soll erhalten bleiben, die Unterbringung ist noch unklar.

Der Vorschlag einer direkten Wegeverbindung Turmstraße-Südplateau mit einem geradlinigen, breiten Weg mit Treppen und Zwischenpodesten als schneisenartiger Aufstieg wird vom Umwelt- und Naturschutzbehörde abgelehnt. Die Ideen der wieder erkennbaren Eingangselemente (Tore) wird allgemein begrüßt und soll in einer Projektgruppe eventuell auch mit Kindern und Jugendlichen vertieft werden.
Für die Projekte, Maßnahmen und Organisationsfragen sollen zeitnah kleinere Projektgruppen gebildet und Beteiligungsverfahren durchgeführt werden. Die Koordination übernimmt die GRUPPE PLANWERK.

Am 15. Mai traf sich die AG Sportanlagen, ergänzende Spiel- und Sportangebote. Sie stellte fest, daß für den Bezirk Mitte insgesamt ein Defizit an ungedeckten Sportanlagen sowie entsprechende Nachfrage nach Sportflächen durch Vereine besteht, und es gibt eine zunehmende Nachfrage nach Anlagen zur vereinsungebundenen Nutzung. Für das Areal Poststadion gilt deshalb, nicht nur die vorgestellten Projekte zu realisieren, sondern mittelfristig das vorhandene Angebot im Rahmen eines gemeinsamen Organisationskonzeptes zu optimieren und die bestehenden Anlagen um bedarfs- und zukunftsgerechte Angebote zu ergänzen.

Gegenwärtig sind noch keine endgültigen Aussagen zu Bedarfen und Nachfragen möglich, da die Auswertung von Straßeninterviews, insbesondere mit Personen mit Migrationshintergrund, noch aussteht.
Das Profil des Standortes Poststadion/Fritz-Schloß-Park sollte erhalten bleiben. Die Sportflächen sind zukünftig prinzipiell so flexibel wie möglich zu gestalten. Die geplante Überdachung der Skater-Hockey-Anlage zum Beispiel würde eine (fast) ganzjährige Nutzung ermöglichen. Das Konzept sieht eine Nutzung durch Vereine, Universitäten und freien Gruppen vor. Momentan wird für die Skater-Hockey-Anlage durch Informatiker der TU-Berlin ein webbasiertes Flächenmanagement erarbeitet. Es besteht die Möglichkeit, dieses auch auf das gesamte Areal zu übertragen.
Auch für diesen Themenbereich werden kleinere Arbeitsgruppen gebildet, koordiniert durch die GRUPPE PLANWERK.

Die Protokolle zu den beiden Veranstaltungen finden Sie hier:
8. Mai: AG Grün- und Wegeverbindungen, Parkanlage, Eingänge, Freizeit und Spiel
15. Mai: AG Sportanlagen, ergänzende Spiel- und Sportangebote

Von: Quelle: GRUPPE PLANWERK. bearb.: R. Friedrich

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