Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Noch ein Idyll - am Spreekanal.

Standortkonferenz Heidestraße

Fachdebatte zum Stadtumbaugebiet ist in Gang gekommen
Juli 2006

Die Standortkonferenz am 5. Juli zu den Quartieren am Spandauer Kanal war die erste von insgesamt drei geplanten Runden, in denen die Potentiale von ausgewählten Gebieten mit Fachleuten und Beteiligten diskutiert wurden. Für den Standort Heidestraße betraf das Planungen, Vermarktungsstrategien und Zwischennutzungen für das innerstädtische Quartier.

 

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer stellte als Diskussionsansatz die Fragen: Wie definieren wir Stadt in unmittelbarer Nähe des Regierungsviertels" Wie überwinden wir die räumliche Teilung der Stadt" Welche Partner spielen eine Rolle" Und stellte anschließend fest: Die Heidestraße ist noch nicht in der Mitte der Stadt angekommen.
Stadtplaner Heinz Tibbe analysierte den gegenwärtigen Zustand und verwies darauf, dass sich mit der Hauptstadtplanung auch eine städtebauliche Neustrukturierung vollzogen hat und vollzieht. Für das Gebiet um die Heidestraße könne das durchaus eine Mischung aus urbanem und hochwertigem Wohnen sein, wobei allerdings ein Inselurbanismus vermieden werden sollte.

 

Landschaftsplanerin Cornelia Müller stellte Entwürfe vor, die den Spreekanal und seine Uferzonen einbeziehen, mit Lichtinstallationen die Parks und kulturellen Attraktionen hervorheben oder das Areal rund um das Poststadions als Sportgelände mit mehreren Arenen aufwerten wollen.
Beispiele aus anderen deutschen Städten wie Hamburg und Osnabrück zeigten, dass bei ähnlicher Ausgangslage ganz unterschiedliche Planungen möglich sind, angepasst an die jeweiligen regionalen Bedingungen und Bedarfe.

 

Die Deutsche Bahn AG und die Vivico Real Estate GmbH gaben als Investoren einen Überblick über den Stand der Beratungen mit dem Bezirksamt. Sie wollen mit den anderen Eigentümern gemeinsam Strategien entwickeln, insbesondere zur Zwischennutzung des Gebietes.
Mittes Stadtentwicklungsstadträtin Dorothee Dubrau wünscht sich eine „Stadt der kurzen Wege“ mit unterschiedlichen Angeboten für verschiedene Bevölkerungsgruppen. Dazu müssten jedoch noch Voraussetzungen geschaffen werden wie die Verbesserung der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder die Verlegung des nahe gelegenen Hubschrauberlandesplatzes.

Von: Text, Foto: R. Friedrich

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