Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Neue Giebelgestaltung nach Teilrückbau an der Mehrower Allee 38-46

"Aus der Platte ist was Gutes geworden"

Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum zieht Resümee zum Stadtumbau in Marzahn
September 2009

Das neue Gesicht Marzahns hat sich Berlins Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum auf einer Rundfahrt am 16. September mit degewo-Vorstand Frank Bielka angesehen. "Die degewo hat die enormen Landesmittel gut investiert und bei der Umgestaltung von Marzahn ein hohes Maß an sozialer Verantwortung gezeigt", urteilte Finanzsenator Nußbaum nach der Besichtigung. Das landeseigene Unternehmen selbst spürt eine wachsende Nachfrage nach Wohnraum in Marzahn, unter anderem von Familien. 

Finanzsenator Ulrich Nußbaum schaute sich die Ahrensfelder Terrassen, das neue Schorfheideviertel sowie Wohnmodelle für das altersgerechte Wohnen an - u.a. in der Mehrower Allee. Von der Vielfalt der Platte war Nußbaum - erstmals in Marzahn - besonders  angetan. "Ob Single oder Familie, Alt oder Jung – hier findet jeder seine Wohnung. Vom Loft bis zur 13-Zimmer Wohnung. Die Platte ist erstaunlich wandlungsfähig, das zeigt der Stadtumbau-Ost ganz deutlich, und sie bietet preisgünstige Wohnungen in guter Qualität."  

Der Rückgang der Bevölkerung im Berliner Osten, insbesondere im Bezirk Marzahn-Hellersdorf hatte bei der degewo 2003 zu der Entscheidung geführt, im Rahmen des Stadtumbau-Ost-Programms Wohngebäude teilweise bzw. komplett zurückzubauen. Nach anfänglichen Protesten fand das Unternehmen Wege, die Bewohner frühzeitig in die Entscheidungen einzubeziehen. So wurde nach dem Rückbau für die Freiflächengestaltung im Schorfheideviertel ein Bewohner-Beteiligungsverfahren (Charette-Verfahren) durch das beauftragte Planungsbüro gruppeF initiiert. Das Ergebnis überzeugt: Heute prägt das Wohnquartier eine sanfte Hügellandschaft mit Gräsern, Kiefern und anderen typischen Schorfheidegewächsen. Darin eingebettet, wie Schafe auf der Wiese, werden in Kürze 24 Multifunktionsboxen ("Mufus") aufgestellt. Die Bewohner können sie als Werkstatt, Garage, Hobby- oder Probenraum nutzen. Ende Oktober werden drei Hirsche aufgestellt, die von Bewohnern zusammen mit einem Bildhauer gestaltet wurden.

"Der Leerstand ist seit Beginn des Stadtumbaus im November 2002 von 14,9 Prozent auf 6,5 Prozent (September 2009) gesenkt worden. Das zeigt deutlich, dass die Anziehungskraft von Marzahn größer wird", betonte degewo-Vorstand Bielka während der Rundfahrt. Besonders erfreulich: Auch der Leerstand in den 4- bis  5-Zimmerwohnungen - besonders beliebt bei größeren Familien - sank von 14,47 Prozent auf 11,52 Prozent. Die jüngste Mieterbefragung ergab zudem einen leichten Anstieg von Kindern pro Haushalt in drei degewo-Wohnquartieren im Süden des Stadtteils. "Das neue Marzahn eröffnet auch für junge Menschen Perspektiven und Chancen", so Frank Bielka.

Von: Text: degewo, Foto u. Bearbeitung: A. Stahl

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