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Ein beispielhafter Hirsch

Das Schorfheideviertel bekommt einen "echten" Hirsch

Der Künstler Jörg Schlinke will mit Einwohnern eine Hirschskulptur entwickeln
Februar 2009

Das Schorfheideviertel in Marzahn-Hellersdorf ist eines der vier Stadtumbaugebiete der degewo, Berlins größtem Wohnungsunternehmen. Bis Ende 2008 wurden hier 262 Wohnungen zurückgebaut. Im Rahmen eines intensiven Bürgerbeteiligungsverfahrens „Charrette Schorfheideviertel“ entwickelten Bewohnerinnen und Bewohner und Fachleute ein Gestaltungskonzept für die durch den Abriss der elf- und sechsgeschossigen Häuser entstehenden Freiflächen.

Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts fand jetzt ein Kunstwettbewerb zur Idee „Hirsch im Schorfheideviertel in Berlin“ statt. Ziel des Kunstwettbewerbes war es, die im Rahmen des Charretteverfahrens Schorfheideviertel entwickelte Idee von Hirschskulpturen im neu gestalteten Freiraum künstlerisch umzusetzen.

Zu diesem Kunstwettbewerb wurden fünf Künstler eingeladen. Das Preisgericht kürte die Idee von Jörg Schlinke mit dem ersten Preis. Der zweite Preis wurde an den Metallbildhauer Rüdiger Roehl verliehen und der dritte Preis ging an die Künstlerin Sabina Grzimek.

Das Kunstwerk von Jörg Schlinke

Der Künstler möchte gemeinsam mit den Bewohnern drei archetypische Hirsche finden und daraus eine Skulptur entwickeln.

Die Hirschskulptur wird mit Spezialbeton gegossen, sie hat im Kern eine Stahlarmierung und unter der Oberflache zusätzlich eine Spezialtextilarmierung, die erst kürzlich an der technischen Universität Dresden entwickelt wurde. Dadurch soll Vandalismus verhindert werden.

Informationen zum Projekt Schorfheideviertel

Von: degewo, bearb.: A. Stahl

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