Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Finanzsenator Sarrazin informiert sich im Schorfheideviertel über den Stadtumbau Ost

Finanzsenator Sarrazin: Stadtumbau-Gelder gut angelegt

Bustour zu den Stadtumbau-Projekten der degewo
Oktober 2008

Ob in den Ringkolonnaden, im Schorfheideviertel oder an der Mehrower Allee – der Stadtumbau in Marzahn hat in den vergangenen sechs Jahren für erhebliche Veränderungen im Stadtteil gesorgt.

Auf einer Rundfahrt am 1. Oktober informierte sich Berlins Finanzsenator Sarrazin über die Stadtumbau-Projekte in Regie der degewo. Nach der gemeinsamen Besichtigungstour mit degewo-Vorstand Frank Bielka lautete das Fazit von Thilo Sarrazin: „Das Stadtumbau-Ost-Programm hat Marzahn deutlich aufgewertet. Unser Geld ist gut angelegt.“

Im Frühjahr 2009 beendet Berlins größtes kommunales Wohnungsunternehmen sein letztes Stadtumbau-Projekt. 3538 Wohungen wurden seit 2002 abgerissen, 1094 wurden saniert und aufgewertet, entsprechend den aktuellen Bedürfnissen von Mietern und Kaufinteressenten.

„Die degewo war das erste Berliner Wohnungsunternehmen, das sich bereits 2002 kreativ und mutig dem Stadtumbau stellte“, sagt degewo-Vorstand Frank Bielka. „Wir haben uns jeden Standort genau angesehen, um die individuell beste Lösung zu finden.“

Es war eine große soziale und logistische Leistung, die vom Stadtumbau betroffenen Mieter mit neuen Wohnungen zu versorgen. Dabei gab es durchaus Proteste. „Aber es ist uns gelungen, aus Stadtumbaugegnern Befürworter zu machen. Die Marzahner haben gesehen, dass die Entwicklungen dem Stadtteil gut tun. Darauf sind wir stolz“, ergänzt Bielka.

Die Ergebnisse schaute sich Thilo Sarrazin vor Ort an. „Die öffentlichen Mittel sind sehr gut eingesetzt worden“, urteilte Sarrazin anschließend. „Die degewo hat das Gesicht des Stadtteils verändert, vielfältiger gemacht und insgesamt deutlich aufgewertet.“ Dem wachsenden Bedarf an altersgerechten und behindertenfreundlichen 2-Zimmer-Wohnungen trug die degewo mit vielen Projekten Rechnung. So entstanden seniorenfreundliche Wohnungen, wie in der zentralen, gut erschlossenen Wohnlage „Am Bürgerpark“ (Sella-Hasse-Straße/Ludwig-Renn-Straße). In Marzahn-Ost wurden sechsgeschossige Häuser durch den Anbau von Aufzügen und Loggien  aufgewertet.

Schon frühzeitig machte sich die degewo darüber hinaus Gedanken, wie die durch den Abriss entstehenden zusätzlichen Freiflächen genutzt werden können. Ein besonders gelungenes Beispiel konnte degewo-Chef Bielka mit dem Schorfheideviertel präsentieren.

Die letzte Station der Besichtigungstour führte in die Wohnanlage Mehrower Allee 38 bis 48. Hier wird im Frühjahr 2009 das Stadtumbau-Ost-Programm für die degewo abgeschlossen. In enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat sich die degewo hier zu einem Teilrückbau von acht auf 5 bzw. 3 Geschosse entschlossen. Nach umfassenden Grundrissänderungen entstehen in diesem Wohnquartier, entsprechend der Marktlage, 48 Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen und zwei betreute Wohngemeinschaften.

„Wir haben mit dem Stadtumbau-Ost-Programm aktive Stadtentwicklung in
Marzahn betrieben“, sagte degewo-Vorstand Frank Bielka zum Abschluss der Besichtigungsfahrt. „Verantwortung für die Stadt und ihre Menschen zu übernehmen ist für uns eben keine leere Floskel, sondern ein gelebter unternehmerischer Leitgedanke.“


Von: Quelle: degewo, bearb. A.Stahl

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