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Bürgermeisterin Pohle, degewo-Chef Bielka und Stadtrat Lüdtke durschschneiden das symbolische Band

1. Bauabschnitt Schorfheideviertel übergeben

Ab Herbst werden Multifunktionsboxen für die Anwohner aufgestellt
Juli 2008

Am 23. Juli übergaben degewo-Vorstand Frank Bielka, Stadtbezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und Baustadtrat Norbert Lüdtke die "Marzahner Schorfheide" symbolisch der Öffentlichkeit. Im Schorfheideviertel von Marzahn-Nord ist nach dem Abriss von bisher drei Plattenbauten nun ein Wohnumfeld entstanden, das den Bewohnern Ruhe und Entspannung mitten in der Plattenbausiedlung bietet.

Seit Ende letzten Jahres hatten sich Anwohner, Experten und Verwaltung gemeinsam im Rahmen eines sogenannten Charette-Verfahrens - einer Art  öffentliches Brainstorming - Gedanken über die zukünftige Gestaltung der Abrissflächen an der Schorfheidestraße gemacht. In Anlehnung an die namensgebende Gegend im nördlichen Brandenburg wurden als Ergebnis der Planungen - federführend war das Büro gruppeF - von April bis Juni bis zu 3 Meter hohe Hügel aufgeschüttet, Gräser und Kiefern gepflanzt.

Die Straßenführung wurde auf Wunsch der Anwohner geändert, so dass die Zufahrt zum Parkplatz und zum so genannten "Weißen Haus" zur Sackgasse wurde, um unerwünschten Verkehr zu verhindern. Auch 60 Parkflächen wurden zurückgebaut, um dem Grün mehr Raum zu geben. Durch den Rückbau der Straße und des Parkplatzes wurde der Beton auf einer 2000 qm großen Fläche aufgebrochen. Über 100 Mal mussten Schwerlasttransporter Füllboden für die neue Schorfheidelandschaft anfahren.

Bisher investierte die degewo 325.000 EURO aus Stadtumbau-Mitteln für das Projekt. "Wir haben es hier geschafft, die Bürger tatsächlich in die Planungen einzubeziehen", sagte degewo-Vorstand Bielka. Viele Ideen für die Gestaltung seien direkt von den Anwohnern gekommen, so Gabriele Pütz vom Planungsbüro gruppeF.

Im nächsten Bauabschnitt ist ab Herbst 2008 die Aufstellung der Multifunktionsboxen auf den Abrissflächen an der Golliner/Kölpiner Straße geplant.


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Von: Text: A. Stahl, Foto: R. Friedrich

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