Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Wie weiter mit dem Cecilienviertel?

Konzept zur weiteren Gestaltung des Quartiers vorgestellt
April 2008

Zu einer Informationsveranstaltung über die weitere Entwicklung des Cecilienviertels in Hellersdorf fanden sich am 1. April zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner im Hörsaal des Unfallkrankenhauses Berlin ein. Ein erster Termin musste verschoben werden, da der Andrang der Interessenten in den damaligen Räumlichkeiten zu groß war.

Vorgestellt wurden zwei Gutachten des architekturbüros meyer große hebestreit sommerer. In der Variante A wurden eine Neuordnung des bestehenden Nahversorgungszentrums, Möglichkeiten für gewerbliche Ansiedlungen und Nachnutzungsmöglichkeiten für durch den StadtumBau Ost frei gewordene Flächen vorgestellt. Von der Cecilienstraße bis zum Buckower Ring soll ein „Versorgungsband“ entstehen. In der Variante B wurde die beantragte Neuansiedlung einer Handelseinrichtung und deren Einbindung in vorhandene Einrichtungen untersucht. Vorgesehen ist auch ein neuer Quartiersplatz.

Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf hat sich in einem Aufstellungsbeschluss für die Variante B entschieden, weil sie am besten die verschiedensten Bedürfnisse von Bewohnern und Gewerbe berücksichtigt. Die Planungen dafür könnten bis Ende 2009 abgeschlossen sein, sagte Stadtentwicklungsstadtrat Norbert Lüdtke, vorausgesetzt, die Verhandlungen über die Eigentumsverhältnisse werden erfolgreich abgeschlossen.

Die Variante B fand auch bei den Bewohnern Zustimmung, trotzdem blieben einige Fragen offen. So wollten sie wissen, was mit den Freiflächen wird. Matthias Bahlo von der DEGEWO/WBG Marzahn bestätigte, dass in den nächsten Jahren keine Bebauung vorgesehen ist. Es kam auch die Frage, warum ein zweiter Supermarkt eröffnet werden soll. Das begründete der Stadtrat mit den Ansprüchen der Betreiber an moderne Handelskonzepte, die sich nicht durch einen einfachen Umbau realisieren ließen. Problematisch war für die Anwohner auch die fehlenden Jugendeinrichtungen. Doch da konnte ihnen Norbert Lüdtke keine Hoffnung machen, der Bezirkshaushalt ließe keinen Neubau zu.
Viele Ideen und Vorschläge der Bewohner waren bereits in die vorliegenden Planungen eingeflossen, weitere Einflussmöglichkeiten gibt es, wenn Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres die Bebauungspläne ausgelegt werden.


Von: Quelle: BA Marzahn-Hellersdorf, bearb.: R. Friedrich

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