Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Minister Tiefensee läßt sich die Bauvorhaben im Schorfheideviertel erläutern.

Minister Tiefensee besuchte Marzahn NordWest

Besichtigung des Stadtumbaugebietes
August 2007

Im Rahmen seiner "Sommerreise" besuchte Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, am 29. August 2007 Marzahn NordWest und informierte sich über Projekte aus dem Programm „Soziale Stadt“ sowie den Stand beim Stadtumbau Ost im Schorfheideviertel. Begleitet wurde er von der Staatssekretärin für Bauen und Wohnen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Hella Dunger-Löper, dem Bezirksstadt für ökologische Stadtentwicklung von Marzahn-Hellersdorf, Norbert Lüdtke,  und örtlichen Akteuren aus Projekten und Bewohnervertretungen. Quartiersmanager Hans Panhoff führte die Gäste durch den Stadtteil.

In der Karl-Ferdinand-Braun-Schule sprach er mit dem Schulleiter und Schülern. Dort war mit Mitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ der Schulhof saniert und begrünt worden. Die Schülerinnen und Schüler waren an den Planungen und auch am Bau einer Pergola beteiligten. Minister Tiefensee nahm das zum Anlass, auf die Gestaltung und Verbindung der Programme Soziale Stadt und Stadtumbau Ost zu verweisen. Der Stadtumbau sei finanziell aufgestockt worden. Aber er müsse nun auch inhaltlich weiter entwickelt werden, sagte er. Besonders die in den neuen Ländern gesammelten Erfahrungen müssten auf andere übertragen werden. Marzahn NordWest sein dafür ein gutes Beispiel, betonte Staatssekretärin Hella Dunger-Löper und hob hervor, dass gerade die Ahrensfelder Terrassen Impulse gesetzt haben und zeigen, wie die Aufwertung des Stadtraumes funktionieren kann.
Das bestätigte auch Cornelia Cremer, Geschäftsführerin der UrbanPlan GmbH als Träger des Quartiersmanagements. Die Ahrensfelder Terrassen hätten nicht nur das Image des Kiezes verbessert, sondern auch neue Bewohner angezogen.

Der Minister traf sich anschließend mit Vertretern verschiedener Projekte wie „AoA-Aussiedler orientieren Aussiedler“, "Reistrommel" e. V.,  "Haus Windspiel" von JAO und dem Bewohnerbeirat. Beeindruckt war er auch vom Interkulturellen Garten, entstanden auf einer Rückbaufläche, wo Bewohner verschiedener Herkunft gemeinsam gärtnern und auch feiern.
Abschließend besichtigte er das Schorfheideviertel, wo derzeit Häuser zurück gebaut und die entstandenen Leerflächen nach Bewohnerideen umgestaltet werden. Ihn interessierte besonders, wie die Bewohnerinnen und Bewohner im Rahmen eines Charette-Verfahren einbezogen wurden.

Von: Text/Foto: R. Friedrich

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