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Im Hof des Bezirksamtsgebäudes sind größere Stücke ausgestellt.

ZWISCHENABLAGE

Ausstellung zu öffentlicher Kunst in den Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf
Juli 2006

Wer kennt sie nicht – die bunten Giebel an den Häusern, die Plastiken auf Brunnen, die Figuren in den Parks. Manche glänzen in der Sonne, andere sind schon von Wind und Wetter verwaschen oder nach der Sanierung eines Gebäudes ganz erschwunden. In jahrelanger, mühevoller Kleinarbeit haben Künstler und Mitarbeiter des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf die Kunstwerke, die im Rahmen des Wohnungsbauprogramms der DDR entstanden, erfasst und gesichert. Von den rund 300 verzeichneten Objekten sind noch gut die Hälfte erhalten, allerdings nicht immer an ihrem ursprünglichen Ort. Sie liegen nun in einer „Zwischenablage“, so nennt sich auch eine Schau im Ausstellungszentrum Pyramide an der Riesaer Straße 94 in Hellersdorf.

 

Das Projekt Zwischenablage möchte die Diskussion über die Großsiedlungen als Standort für Kunst im öffentlichen Raum anregen und Möglichkeiten für einen bewussteren Umgang mit der Kunst im Stadtraum aufzeigen, heißt es dazu in dem Ausstellungsflyer.
Die meisten Kunstwerke entstanden vor der Wende, doch auch danach vergaben vor allem Wohnungsgesellschaften Aufträge für Plastiken oder Malereien. Einige haben die vorhandenen Arbeiten nach der Sanierung wieder angebracht wie zum Beispiel im Grabenviertel. Andere Werke sind allerdings unrettbar verloren, insbesondere beim Abriss von Gebäuden.
Im nächsten Jahr wird es dazu eine ausführliche Dokumentation geben.

 

Die Ausstellung geht bis zum 25. August und ist von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Von: Quelle: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Text, Foto: R. Friedrich

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