Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Neugestaltete Wege und Begrünung an der Adele-Sandrock-Straße.

Viel Interesse für Kiezrundgänge

Mehr als 130 Teilnehmer nahmen bisher an den Rundgängen durch Marzahn NordWest teil.
Oktober 2005

Wer würde schon am Sonntag Nachmittag freiwillig zu einem Ausflug nach Marzahn NordWest aufbrechen" Es schien eine verwegene Idee zu sein, Kiezspaziergänge durch den Stadtteil am Rande Berlins anzubieten, aber entgegen allen Befürchtungen fand das Angebot einen guten Zuspruch.

 

Finanziert von der QuartiersAgentur Marzahn NordWest, konzipiert und durchgeführt von StattReisen Berlin e.V., kamen bereits auf den ersten sieben von insgesamt zehn Touren durchschnittlich 15 bis 20 Teilnehmer.

Architekt Sören Hühnlein, der fünf Rundgänge führte, meinte dazu: „Die Zeit war eben reif für Marzahn NordWest“. Durch den Stadtumbau Ost und die Ahrensfelder Terrassen tauchte der Kiez öfter mit positiven Meldungen in den Medien auf und die Leute wurden anscheinend neugierig. „Wir hatten Berliner, viele aus dem Westteil, Besucher aus anderen Bundesgebieten und auch aus dem Ausland, zum Beispiel der Schweiz“, resümierte Sören Hühnlein, „ein Architektenbüro hatte sogar in seinen Berlinbesuch den Kiezrundgang extra eingebaut.“

 

Er stellte immer wieder fest, dass so manche der Teilnehmer das oftmals schiefe Bild von Marzahn erstaunt gerade rückten. So weitläufig, so grün, so hell und freundlich hatten sich die meisten „die Platte“ nicht vorgestellt.

 

Als krönenden Abschluss, besonders in der kalten Jahreszeit zum Aufwärmen, führte Sören Hühnlein die Gäste zur Pension „11. Himmel“ und setzte dem Staunen noch eins drauf. Das hatte man nun gar nicht erwartet.

 

Marzahn NordWest ist eben anders als man denkt…

 

Die letzte Tour findet übrigens am 19. November, 14 Uhr, statt. Treffpunkt ist der Bahnhof Ahrensfelde, die Führungen kosten 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Anmeldungen unter Tel.: 4553028.

Von: Text, Foto: R. Friedrich

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