Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Nachrichten-Archiv

Aktuelles


Der modulare Ergänzugnsbau am Tag der Eröffnung
Bürgermeister Komoß beantwortet die Fragen der Kinder

Pusteblume-Grundschule erhielt modularen Ergänzungsbau

In die Quartiersschule in Hellersdorf Nord fließen 11 Millionen Euro aus dem Stadtumbau-Programm
März 2016

Für die Kinder der Pusteblume-Grundschule in Hellersdorf ist ihr neues Ergänzungsgebäude "Die schönste Schule", auch wenn leider keine Brause aus dem Wasserhahn kommt, wie in ihrem Lied zur Eröffnung am 11. März 2016. Es gibt jedoch auf drei Etagen 24 helle Klassen- und Gruppenräume mit dazwischenliegenden kleineren Teilungsräumen. Ab der 2. Etage sind die  Klassenräume kreidefrei – darüber freut sich Rektorin Winterberg ganz besonders. Alle Lehrer haben sich sechs Wochen lang an den neuen Smartboards fortgebildet, berichtet sie Bürgermeister Stefan Komoß und den anderen Gästen der Einweihung auf einem Rundgang durch das neue Schulhaus.

Ab 14. März werden die Kinder der Schulanfangsphase als erste die neuen Klassenräume nutzen. Nach den Osterferien werden auch die Größeren hier lernen. Die haben vor der Veranstaltung bereits ihren Bezirksbürgermeister intensiv gefragt, ob er gern neue Schulen eröffne, was er selbstverständlich bejaht. Schon vor einer Woche durfte er das an der Grundschule am Bürgerpark tun – einem weiteren modularen Ergänzungsbau (MEB) in Marzahn-Hellersdorf. Der Grund für die vielen Ergänzungsgebäude ist der schnell wachsende Bezirk in der wachsenden Stadt – jedes Jahr kommen 3.000 Menschen in Marzahn-Hellersdorf hinzu, so Komoß. Für einen gewöhnlichen Schulneubau braucht man in Berlin aber acht 8 Jahre von den ersten Plänen bis zur Fertigstellung. Bei den MEBs dauert es nur rund 18 Monate.

Bürgermeister Komoß bedankt sich bei seinen Kolleginnen und Kollegen im Bezirk für die intensive Arbeit und beim Senat für die Finanzierung und den Bau des Schulgebäudes mit 4,6 Millionen Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost. Doch bis alles stimmt, fließt noch viel mehr Geld in die Quartiersschule – ab Mai wird das Altgebäude saniert, im Oktober soll die Sporthalle nach deren Sanierung wieder zur Verfügung stehen. In rund drei Jahren sollen dann auch die neuen Außenanlagen fertig sein. Parallel wird das benachbarte Kinderforscherzentrum Helleum erweitert – und das alles aus Stadtumbau-Mitteln. Mehr als 11 Millionen Euro werden dafür ausgegeben.

Bürgermeister und Schulleiterin bedanken sich besonders bei den vielen Kooperationspartnern der Schule, die hier vielfältige Angebote machen und die Bildungseinrichtung besonders intensiv unterstützen, damit sie sich zu einem Ankerpunkt in dem Quartier mit vielen armen Familien und hoher Arbeitslosigkeit entwickeln kann.

Von: Anka Stahl

Fördergebiete & Projekte

Logo Europäische UnionBundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und ReaktorsicherheitLogo StädtebauförderungLogo Senatsverwaltung für Stadtentwicklung