Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Prof. Dr. Walter Londong, Vizepräs. der Kurt-Weill-Gesellschaft Dessau, spricht über das Leben von Kurt Weill
Wolf Schulgen von der Senatsverwaltung f. Stadtentwicklung u. Umwelt, Prof. Walter Londong u. Bezirksstadtrat Christian Gräff (v. links) eröffnen symbolisch den Platz

Mackie Messer und der Haifisch erinnern in der Hellen Mitte an Kurt Weill

Am 8. Mai wurde der neue Stadtplatz in Hellersdorf feierlich eingeweiht
Mai 2014

Im Zentrum Helle Mitte befindet sich der einzige Kurt-Weill-Platz weltweit. "Genießen Sie ihn als Hellersdorfer!", - das gab der Vizepräsident der Kurt-Weill-Gesellschaft Dessau, Professor Londong, den Besuchern der Einweihungsfeier für den neuen Stadtplatz am 8. Mai mit auf den Weg.

Professor Londong dankte allen Beteiligten für die Namensgebung und die ansprechende Gestaltung - u.a. der Bezirks- und der Senatsverwaltung, der S.T.E.R.N. GmbH als Gebietsbeauftragter für das Stadtumbau-Management und dem Quartiersmanagement.

Genießen und vielleicht auch kennenlernen konnte man die Musik von Kurt Weill direkt im Anschluss. Auf dem zur regensicheren Bühne umfunktionierten Podest in der Platzmitte interpretierte Barbara Kellerbauer Songs des Komponisten. Dann konnte symbolisch das Band zur Eröffnung gekappt werden.

Der Platz war von August bis November 2013 mit 283.000 Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost als grüner Stadtplatz gestaltet worden. Am 8. Mai 2014 feierten nun die Anwohner und der Bezirk Marzahn-Hellersdorf die Einweihung. Die Eröffnung nahmen Bezirksstadtrat Christian Gräff und Wolf Schulgen, Abteilungsleiter in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, gemeinsam mit Professor Londong vor.

Der kleine Stadtplatz im Nordwesten des Hellersdorfer Stadtteilzentrums "Helle Mitte" war lange Zeit eine Brachfläche. Die AnwohnerInnen wandten sich deshalb wiederholt an das Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade und das Stadtentwicklungsamt Marzahn-Hellersdorf mit der Forderung nach einer Gestaltung der Fläche. Mit den Fördermitteln aus dem Stadtumbau-Programm konnte der Wunsch nun Wirklichkeit werden. Die Landschaftsarchitektin des Bezirksamtes, Gabriele Wilheim-Stemberger, erörterte ihren Entwurf frühzeitig mit BewohnerInnen und Akteuren und berücksichtigte deren Hinweise in der Planung.

Die Architektin gestaltete die Grünfläche mit vielen Bezügen zum Leben des Namensgebers Kurt Weill und seiner Frau Lotte Lenya: in ein Plattenband entlang der Hauptwegerichtung sind die Namen ihrer wichtigsten Wohnorte eingepflastert und markante Sitzobjekte erinnern an Figuren aus der Dreigroschenoper.

Mehr zum Stadtumbau-Projekt Kurt-Weill-Platz

Von: Anka Stahl u. S.T.E.R.N. GmbH, Fotos: Anka Stahl

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