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Aussichtsturm auf dem Kienberg
Wasserfall - Beispiele aus dem Entwurf der Preisträger geskes.hack Landschaftsarchitekten, VIC Brücken und Ingenieurbau, Kolb Ripke Architekten

13.09. Ausstellungseröffnung zum Wettbewerb IGA Berlin 2017

IGA soll Marzahn-Hellersdorf für Berliner und Touristen attraktiver machen
September 2013

Der internationale Wettbewerb um eines der größten Freiraumprojekte in Berlin ist entschieden: die landschaftsarchitektonische Gestaltung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017. Der Entwurf von geskes.hack Landschaftsarchitekten und VIC Brücken und Ingenieurbau setzte sich gegenüber 25 weiteren Wettbewerbsbeiträgen durch.

Die Berliner können sich vor Ort über die Vorschläge zur Gestaltung des IGA-Parkgeländes und zur Erweiterung des Erholungsparks Marzahn informieren. Am 13. September 2013 eröffnet eine Ausstellung der eingereichten Entwürfe in der Markthalle Marzahn.

Bis zur IGA Berlin 2017 soll auf einem über 100 Hektar großen Areal eine Parklandschaft entstehen, die von den Gärten der Welt ausgeht und den Kienberg sowie Teile des weitläufigen Wuhletals umfasst. Das Konzept sieht unter anderem vor, den Kienberg zu einem ökologischen Stadtwald mit vielfältigen Sportmöglichkeiten weiterzuentwickeln und Projekte der Naturbildung im Wuhletal zu initiieren.

Eine neue Wegeverbindung zwischen Marzahn und Hellersdorf führt im Siegerentwurf an einem Seecafé sowie an abwechslungsreichen Hangterrassen und atmosphärischen Wassergärten vorbei. Eine weit erkennbare Aussichtsplattform auf dem Kienberg in Form einer Wolke, phantasievolle Kinderspielplätze und Wasserwelten bilden Höhepunkte der geplanen Gestaltung. Im Zuge der IGA werden zudem die bestehenden Gärten der Welt in ihrer Flächen verdoppelt und dabei um zeitgenössische Beispiele der Garten- und Freiraumgestaltung erweitert.

Ein international besetztes Preisgericht entschied über die Sieger des Gestaltungswettbewerbs. Die Preisträger wurden am 9. September 2013 im Roten Rathaus vorgestellt. "Dank der IGA gewinnen die Gärten der Welt langfristig deutlich an Anziehungskraft. Dies macht den Bezirk Marzahn-Hellersdorf nachhaltig attraktiv, sowohl für den nationalen und internationalen Tourismus als auch für Berlinerinnen und Berliner," unterstrich Christoph Schmidt, Geschäftsführer der IGA Berlin 2017 GmbH.

Eine entscheidende Voraussetzung dafür ist die verbesserte Anbindung des gesamten Gebietes an die Innenstadt. Eine neue Brücke über die Wuhle, die anlässlich der IGA errichtet wird, soll einen direkten Anschluss an das Fahrradwegenetz im Wuhletal und vor allem an die U-Bahnlinie 5 bewirken.

26 internationale Büros hatten Beiträge für den Wettbewerb eingereicht. Die Teams bestanden dabei jeweils aus Landschaftsarchitekten und Bauingenieuren. Das international besetzte Preisgericht unter dem Vorsitz von Prof. Ariane Röntz wählte den von geskes.hack Landschaftsarchitekten (Berlin) und VIC Brücken und Ingenieurbau (Potsdam) erarbeiteten Gestaltungsentwurf einstimmig zum Gewinner. Das Team wurde hinsichtlich architektonischer Fragestellungen von der Berliner Planungsgesellschaft Kolb Ripke Architekten beraten. Die Jury prämierte drei weitere Wettbewerbsbeiträge und sprach für vier Arbeiten Anerkennungen aus.

Ausstellungseröffnung 13.09.2013

18.00 Uhr
Markthalle Marzahn
Blumberger Damm 130
Eingang via Zinndorfer Straße
12685 Berlin

Von: IGA Berlin 2017 GmbH, bearb. A. Stahl, Grafik: geskes.hack Landschaftsarchitekten, VIC Brücken und Ingenieurbau, Kolb Ripke Architekten

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