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Die Kinder eröffnen gemeinsam mit den Architekten ihre neue alte Kita

Die Singemäuse beziehen wieder ihr Hauptgebäude

Nach umfassender Sanierung kann die Kita bald insgesamt 236 Kinder betreuen
Juli 2016

Die rund 190 Kinder der Kita Singemäuse im Nibelungenviertel sind wohl die mit der meisten Baustellenerfahrung in Lichtenberg. Seit 2008 wird bereits an ihren mittlerweile drei Häusern gebaut - zuerst wurde das Haus mit der Nummer 37 saniert, 2014 folgte ein Neubau für die Unter-Dreijährigen, nun konnte die Sanierung des Hauptgebäudes mit Mitteln aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost abgeschlossen werden.

Nun, da fast alles geschafft ist, feierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kita und des Trägers Independent Living am 1. Juli gemeinsam mit den Verantwortlichen des Bezirksamts Lichtenberg, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, der Gebietsbetreuerin Stattbau und den Architekten Biller und Lang, die alle Arbeiten an der Kita Singemäuse von Anfang an betreut haben. Sie kümmern sich auch um die Erneuerung der Außenanlagen, die bis Ende 2016 abgeschlossen sein wird. 

In dem sehr dynamisch wachsenden Gebiet hat die Sanierung und Erweiterung der Kita eine besonders große Bedeutung. Durch Umbauten im Inneren konnte die Gesamtkapazität der Einrichtung noch einmal von 190 auf 236 Plätze erhöht werden. Wichtig ist auch die Verbesserung der Energiebilanz durch die Dämmung von Fassadenelementen. Durch Schallschutzmaßnahmen in den Räumen und moderne Möbel ist auch das Arbeiten für die Erzieherinnen leichter geworden. Die Kinder freuen sich über zusätzliche Fenster, von denen viele einen Einblick in das spannende Geschehen auf dem gegenüberliegenden Straßenbahn-Depot bieten. Auch an ein Winke-Fenster für den morgendlichen Abschied von den Eltern wurde gedacht. Drei Gruppenräume gehören jeweils zusammen, einige davon sind speziellen Themen wie Musik und Bewegung gewidmet.

Dies alles entstand termingerecht und mit der vorher festgelegten Bausumme. Jugendstadträtin Sandra Obermeyer bedankte sich für das gedeihliche Zusammenwirken aller an dem Projekt. Um die Kinder nicht zu lange auf die Folter zu spannen, fasste sich ihr Kollege Wilfried Nünthel besonders kurz: "Das ist das am besten angelegte Geld", sagte er. 

Von: Anka Stahl

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