Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Schöne Aussichten für Kinder auf dem Richtfest der Freizeiteinrichtung
Bauleute sowie Planerinnen und Planer feierten mit den künftigen Nutzern
Architekt Andreas Kopp erklärt den Kindern ihr Haus

Richtfest für die Kinder- und Jugendeinrichtung im Nibelungenviertel

Ende des Jahres soll das neue Haus fertig sein
Mai 2015

Mehr als 100 Kinder staunten am 7. Mai, als der Architekt Andreas Kopp in Vertretung des eigentlich zuständigen Zimmermannes auf einer Leiter stehend einen feierlichen Richtspruch für die neue Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung sprach und dem Haus und seinen Nutzerinnen und Nutzern Frieden und eine glückliche Zukunft wünschte. Dann zerschellte ein Sektglas und die vielen Gäste konnten den Rohbau von innen bewundern.

Die Kinder der Kita Singemäuse und der neuen Filiale der Grundschule am lichten Berg in der Siegfriedstraße - wie die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung aus Mitteln des Programms Stadtumbau Ost errichtet - waren zusammen mit den beiden Lichtenberger Stadträten Dr. Sandra Obermeyer und Dr. Andreas Prüfer sowie dem Leiter der für den Stadtumbau zuständigen Abteilung IV der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Herrn Dr. Lang, gekommen, um das Richtfest zu feiern. Zu Gast waren auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von anderen Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie des Bezirksamtes.

Das neue Freizeithaus besteht aus je einem Teil für Kinder und für Jugendliche, die in der Mitte durch ein überdachtes gläsernes Foyer mit verschiebbaren Wänden verbunden sind. Das ganze Haus ist aus Holz und Glas gebaut und bietet überall Ausblicke auf die hohen Bäume, zwischen die der unregelmäßige Baukörper eingepasst ist. Wie schon am Rohbau zu sehen ist, entsteht hier ein architektonisches Schmuckstück, dessen Besonderheiten der Architekt den Kindern bei der Besichtigung geduldig erklärte.

Jugendstadträtin Obermeyer freute sich denn auch besonders, dass die neue Kinder- und Jugendeinrichtung hier ganz auf die Wünsche der jungen Zielgruppe ausgerichtet ist. Zum Beispiel gibt es einen Ausguck auf das benachbarte Straßenbahndepot und besonders niedrige Fenster im Kinderbereich.

Der Caritasverband Berlin e. V. wird die Einrichtung als Träger übernehmen. Nach der Fertigstellung wird der alte Jugendklub Plexus nebenan abgerissen. Er war nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren und nur für 60 Kinder ausgelegt - im neuen Haus können 130 Kinder und Jugendliche betreut werden.

Von: Anka Stahl