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Viele Mieter sind interessiert an Energiesparmaßnahmen für ihr Zuhause
Die Haushalte sind verantwortlich für den größten Teil der CO2-Emissionen im Bezirk Lichtenberg

Modellprojekt zur Energieeinsparung in Wohngebäuden

Analyse und Beratung für Eigentümer und Mieter im Lichtenberger Nibelungenviertel (FAN)
November 2014

Steigende Energiepreise, schwindende Ressourcen und der drohende Klimawandel verlangen einen verantwortungsbewussten Umgang mit Energie. Dafür sind Strategien nötig, die sich zumindest nicht nachteilig auf die Betroffenen auswirken.

Genau darum geht es bei einem ökologischen Modellprojekt im Gebiet Frankfurter Allee Nord, das mit 110.000 Euro aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost mitgetragen wird. Für zwei Blöcke mit vielen unterschiedlichen Eigentümern im sogenannten Nibelungenviertel zwischen Frankfurter Allee, Gudrunstraße, Guntherstraße, Fanningerstraße und Siegfriedstraße sollen bis Mitte 2015 die Möglichkeiten für bauliche und technische Energiesparmaßnamen untersucht werden.

Interessierte Eigentümer erhalten umfangreiche Beratungen, unter anderem zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Neben der Planung sozialverträglicher und effektiver Maßnahmen sollen die Eigentümer auch für gemeinsame koordinierte Schritte gewonnen werden, um dadurch Kosten zu sparen.

Auch die Mieter erhalten eine kompetente individuelle Fachberatung rund um das Thema Energie-Sparpotenziale. Das Beratungsangebot ist freiwillig, anonym und nicht an eine Umsetzungsverpflichtung gebunden. Am 20. November 2014 fand dazu die Auftaktveranstaltung im Evangelischen Gemeindesaal in der Schottstraße statt. Die Anwesenden zeigten sich interessiert und aufgeschlossen gegenüber dem Modellprojekt.

Von der Verantwortlichen waren dabei: Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel, die Projektleiterin und bezirkliche Klimaschutzbeauftragte Frau Schindler, Herr Podlesny vom gleichnamigen Ingenieurbüro für Industrie- und Haustechnik, ein Vertreter der GASAG als Sponsor und Fachberater sowie BeraterInnen der Verbraucherzentrale Berlin, des Berliner Mietervereins, der Investitionsbank Berlin und des Büros Stattbau, das die Projektleitung und die Gebietsbetreuung innehat.

Download Informationsflyer (PDF, 2,2 MB)

Von: Quelle u. Foto: Stattbau GmbH, bearb. A. Stahl, Grafik: Integriertes Lichtenberger Klimaschutzkonzept 2010

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