Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Der Siegeretwurf für das neue Gebäude der Jugendfreizeiteinrichtung von Kersten und Kopp

Lichtenberger Kinder- und Jugendeinrichtung bekommt ein neues Haus

Wettbewerbssieger steht nach Präsentation der Entwürfe und Jury-Votum fest
Juni 2013

Die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung in der Siegfriedstraße braucht ein neues Gebäude. Das jetzige Haus an der Ecke Gotlindestraße im Gebiet Frankfurter Allee Nord kann nicht mehr wirtschaftlich saniert werden.

2014 wird deshalb mit Fördermitteln aus dem Stadtumbau-Programm mit einem Neubau begonnen. Auch die Freifläche wird erweitert - der Spielplatz Gotlindestraße 38 gehört dann zur Jugendeinrichtung dazu. Das neue Gebäude soll 2015 fertig sein. Bis dahin wird der Altbau weiter genutzt. Nach dem Bezug des Neubaus und dem Abriss des Altbaus wird der Außenbereich für die Einrichtung neu angelegt.

Das Wettbewerbsreferat der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt war beauftragt worden, für den Neubau ein konkurrierendes Gutachterverfahren mit vier Architekturbüros durchzuführen. Die Büros wurden gebeten, Konzepte für eine identitätsstiftende und architektonisch anspruchsvolle Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung einzureichen. Die inhaltlichen Anforderungen entwickelte das Jugendamt des Bezirks gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen.

Die vier Entwürfe wurden am 11. Juni 2013 im BIP Kreativitätsgymnasium interessierten Anwohnerinnen und Anwohnern vorgestellt. Die Obergutachter waren anwesend und konnten so die Hinweise und Anregungen bei ihrer Entscheidung berücksichtigen.

Das Obergutachtergremium entschied einen Tag später, den Entwurf von Kersten Kopp Architekten auf den ersten Rang zu setzen. Das Gremium empfahl, diesen Vorschlag der weiteren Planung zugrunde zu legen.

Das Konzept der Erstplatzierten hatte bereits bei der Bürgerveranstaltung viel Zustimmung erhalten. Es besitzt mit seinem spannungsreichen Grundriss einen hohen Identifikationswert (Lageplan: siehe Grafik). Eine weitere Stärke des Entwurfs ist die Verzahnung von Gebäude und Außenraum. Die individuell gestalteten Teilräume sind für Kinder und Jugendliche vielfältig nutzbar.

Ein öffentlicher Bereich dient als erweitertes Foyer und Veranstaltungsraum. Er lässt sich jedoch auch öffnen und in einen überdachten Spiel- und Begegnungsraum umwandeln.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt stellt die Fördermittel für das Projekt aus dem Programm Stadtumbau Ost bereit; das Bezirksamt Lichtenberg wird das Bauvorhaben betreuen. Die Bauherrenvertretung wird von der Serviceeinheit Facility Management- Baumanagement des Bezirksamtes Lichtenberg wahrgenommen.

Von: Stattbau GmbH, bearb. A. Stahl, Grafik: Kersten und Kopp

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