Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Viele Wortmeldungen auf der 1. FAN-Konferenz am 13. März 2013
Stadtrat Wilfried Nünthel moderierte einen offenen Thementisch
Ideen für FAN gibt es genug - der Stadtumbau-Prozess beginnt mit viel Elan der BewohnerInnen

Beteiligungsprozess am Stadtumbau in der Frankfurter Allee Nord erfolgreich gestartet

1. FAN-Konferenz diskutierte die Themen Wohnen, Freiraum, Image, Verkehr, Gewerbe, Kultur u. Energie
März 2013

Und wieder war der Saal überfüllt, diesmal die Aula des Gymnasiums in der Rüdigerstraße: Auf der ersten FAN-Konferenz, der neuen Form der umfassenden Bürgerbeteilung am Stadtumbau- und Sanierungsprozess im Gebiet Frankfurter Allee Nord, fanden nicht alle Interessierten einen Sitzplatz.

Für den 13. März 2013 hatten der Lichtenberger Stadtrat für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel, und die Gebietsbeauftragte Stattbau GmbH, die Bürgerinnen und Bürger zu einem ersten Meinungsaustausch eingeladen, nachdem das Vorhaben auf einem Bürgerforum während der Lichtenberger Nacht der Politik im Januar ausführlich präsentiert worden war.

Projektleiterin Genia Krug von Stattbau stellte noch einmal das Gebiet und die anstehenden Entwicklungsaufgaben vor. Die Stattbau GmbH erarbeitet zurzeit ein Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (INSEK), das die Voruntersuchung von 2009 aktualisieren soll. Auf seiner Grundlage werden Ziele, Handlungsschwerpunkte und Maßnahmen präzisiert.

Das INSEK soll Ende 2013 vorliegen, parallel wird aber schon an konkreten Maßnahmen geplant und gearbeitet, denn viele Themen liegen klar auf der Hand, z.B. die Weiterentwicklung von Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen und die Erhöhung ihrer Kapazität, die Förderung des Kleingewerbes, die Qualifizierung der Freiflächen, die Entwicklung eines Energiekonzepts und die Umsetzung der Vorschläge des vorliegenden Verkehrskonzepts.

Zu diesen Schwerpunkten sowie zu den übergreifenden Themen Wohnen und Image wurden auf der Konferenz Thementische angeboten, an denen Defizite, Potenziale und Maßnahmevorschläge diskutiert wurden. Die Diskussionsrunden wechselten, so dass jeder sich eine Meinung zum Themenspektrum bilden konnte. Zu diesen und anderen Themen sollen sich demnächst Arbeitsgruppen bilden, die die Interessen und Kompetenzen der BürgerInnen und AkteurInnen im Gebiet in den Entwicklungsprozess einbringen.

Wilfried Nünthel freute sich sehr über die vielen interessierten BürgerInnen. Aktive und langfristige Mitarbeit wird gebraucht, um die Interessen der BewohnerInnen, Gewerbetreibenden und der anderen Akteure im Gebiet im Entwicklungsprozess durchzusetzen. Dazu sollen halbjährlich die FAN-Konferenzen stattfinden, die nächste ist bereits für den 26. September angesetzt.

Als nächster Schritt konstituiert sich am 29. Mai der FAN-Beirat. Ihm sollen fünf BürgerInnen (mit fünf StellvertreterInnen), drei EigentümerInnen, je zwei VertreterInnen von sozialen und Bildungseinrichtungen sowie von unabhängigen Initiativen und ein(e) VertreterIn der Gewerbetreibenden angehören. Auf der ausgehängten Kandidatenliste standen am Ende der Veranstaltung viele Namen.

Der Beirat wird als Multiplikator und als Steuerungs- und Leitungsgremium der Beteiligung wirken und sich dazu mindestens vier Mal im Jahr treffen. Der Stadtumbau- und Sanierungsprozess ist auf zehn Jahre angelegt - ein langer Atem ist also gefragt.

Stadtrat Wilfried Nünthel und Projektleiterin Genia Krug luden zum Abschluss alle Anwesenden ein, sich weiterhin zu engagieren. Ein Anlaufpunkt ist dabei auch das Vor-Ort-Büro der Gebietsbeauftragten in der Hagenstraße 57. Geöffnet ist es dienstags von 10 bis 12 und mittwochs von 16 bis 18 Uhr.

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Von: Anka Stahl, Fotos: Meike Hartmuth, Stattbau GmbH

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