Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Das Haus liegt im Zentrum von Buch
Stadträtin Keil dankt für die Geduld während der Bauarbeiten
Mit dem Umbau kam mehr Licht ins Gebäude

Jugendeinrichtung "Der Alte" wieder wie neu

Das Gebäude von 1892 wurde aufwändig saniert und barrierefrei umgebaut
März 2014

Von 2005 bis 2014 sind insgesamt fast drei Millionen Euro in das Gebäude und die Außenanlagen des "Alten" geflossen, 1,4 Millionen aus dem Programm Stadtumbau Ost. Das Haus, das auch für Gruppen und Stadtteil-Veranstaltungen offen ist, wurde ab 2009 aufwändig saniert und umgebaut. Am 26. März feierten die Mitarbeiter mit den am Bau Beteiligten und den Nutzerinnen und Nutzern die Baufertigstellung.

Auch wenn zahlreiche Probleme Geduld erforderten, hat es sich gelohnt. Das alte Haus ist kaum wiederzuerkennen und hat sich doch seinen Charme bewahrt. Gedacht wurde bei der Gestaltung an die jugendlichen und die älteren Nutzer - nun zieht mit Bandproben und Seniorengruppen wieder Unruhe ein - das wünscht sich jedenfalls der Leiter der Pankower Jugendförderung, Herr Sablotny.

Seit der Bezirksfusion 2001 beschäftigt sich Stadträtin Christine Keil schon mit dem Thema. Aber auch die Bucher Bürger haben viel dazu beigetragen, dass dieses seit den 60er-Jahren als Jugendeinrichtung genutzte Haus nun ein ganz neues ist. Sie haben Druck gemacht und damit zwar nicht alles, aber doch sehr viel erreicht.

Auch der umstrittene Abriss des großen Saales erwies sich als richtig, so Herr Sablotny. Im Gegensatz zu früher ist das Gebäude nun lichtdurchflutet. Der Saal ist zwar verloren, dafür aber ein größeres Außengelände gewonnen. Auf den Mauern des Saals wird 2014 die neue Außenbühne gebaut, darunter wird es Bandprobenräume geben.

Mit dem erweiterten Raumangebot wird der Jugendklub nun auch mehr Werkstatt- und Medienarbeit, Veranstaltungen und Fitnessmöglichkeiten anbieten. Auch die Gruppen- und die Stadtteilarbeit behält im "Alten" ein Zuhause.

Mehr zum Projekt "Sanierung und Umbau der Jugendeinrichtung - Der Alte"

Von: Text u. Fotos: Anka Stahl