Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Das fabelhafte Mosaik aus Glassteinen blieb trotz Dämmung erhalten
Laubengang in den Farben des Mosaiks an der Gartenseite
Stadträtin Christine Keil, der Technik-Chef der gGmbH, Hendrik Helmchen und Architektin Inka Weber-Klüver (von links)

Die Kita im Grünen erfüllt hohe pädagogische, energetische und ästhetische Standards

0,5 Mio. Euro Stadtumbaumittel flossen in energetische Sanierung des rund 50-jährigen Hauses in Buch
Januar 2014

Die "Kita im Grünen" ist beliebt bei den Eltern in Berlin-Buch. 85 Kinder werden zurzeit in dem rund 50 Jahre alten Haus betreut. Seit Ende 2013 können die PädagogInnen nun wieder das gesamte Potenzial des von Ideen der Reformpädagogik und der Bauhaus-Architektur beeinflussten Gebäudes ausschöpfen. Nach der inneren Sanierung des Nestbereichs mit Mitteln des dafür vorgesehenen U-3-Programms und der Bereiche der größeren Kinder unter Verwendung erheblicher Eigenmittel des Trägers wurde das Haus 2012 bis 2013 auch energetisch "fit für das neue Jahrtausend" gemacht - so der Geschäftsführer des Trägers Vielfarb-Kita gGmbH, Norbert Kapinos.

Den Abschluss der Arbeiten am Gebäude feierte die Kita zusammen mit Stadträtin Christine Keil, Mitarbeitern des Bezirksamts Pankow, des Trägers und des für das Gebietsmanagement zuständigen Büros Planergemeinschaft; den Architektinnen des Büros Weber-Klüver und den Ingenieuren aus dem Büro ibw - Energie- und Gebäudetechnik - am 24. Januar 2014.

525.000 Euro aus dem Stadtumbau Ost sowie Eigenmittel des Trägers flossen in die energetische Sanierung. Dabei wurden nicht nur die Gebäudehülle gedämmt und die Fenster erneuert, sondern auch eine Lüftungsanlage mit Wärmetauscher eingebaut. So können 80 Prozent der Lüftungsverluste vermieden werden - nicht zuletzt verbessert sich das Raumklima entscheidend.

Die Trägergesellschaft fand mit dem Architekturbüro Wilke Weber-Klüver Spezialisten, die die Begeisterung für die Funktionalität und das Design des alten Gebäudes teilten und bei der Sanierung besonders darauf achteten, architektonische Details der Entstehungszeit zu betonen und weiterzuentwickeln. So wurden die Fenster extra nach außen versetzt, um die ursprüngliche Tiefe der Fensterlaibungen auch nach dem Aufbringen der Wärmeschutzhülle zu erhalten. Diese Laibungen erhielten einen vielfarbigen Anstrich, der mit den Farben eines plastischen Wandmosaiks aus Glassteinen korrespondiert. Die Wand mit dem Mosaik wurde von innen gedämmt, um das identitätsstiftende Kunstwerk erhalten zu können.

Die gelungene Sanierung ist nicht zuletzt auch der Leiterin der Einrichtung, Frau Hagemeister, zu verdanken, die hier seit über 20 Jahren arbeitet. Auch die Kinder sind begeistert. Der Kita-Chor fragte in seinem Lied "Wer will die neue Kita im Grünen sehn?". Es lohnt sich in jedem Fall.

Von: Anka Stahl

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