Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Illustration v. Thomas Rustemeyer

Leben mit Weitsicht – Großwohnsiedlungen als Chance

13.2.: Werkstatt-Veranstaltung im Rahmen der IBA-Reihe – Wirtschaft, Wissen und Wohnen
Februar 2012

Berlin bereitet sich auf eine dritte Internationale Bauausstellung vor. Die IBA Berlin 2020 will die gemischte Stadt des 21. Jahrhunderts in einem kreativen und partizipativen Prozess gestalten und dazu die besonderen Stärken und Talente der Stadt experimentell neu in Wert setzen.

Die zweite Veranstaltung in einer Reihe, die sich mit den Schwerpunktthemen der IBA Berlin 2020 – Wirtschaft, Wissen und Wohnen – auseinandersetzt, lenkt den Blick auf Großwohnsiedlungen. Europaweit werden diese meist als Problem wahrgenommen. Gleichwohl stellen sie ein großes Potenzial für Städte dar. Die Veranstaltung am 13. Februar 2012 stellt zur Diskussion, wie diese starren, oft monofunktionalen Großstrukturen in lebendig gemischte Quartiere transformiert werden können. Wie können mit städtebaulichen und architektonischen Mitteln, mit künstlerischen Interventionen oder mit Aktivierungs- und Beteiligungsstrategien neue Perspektiven eröffnet werden? Welche Bedeutung haben städtebauliche Großformen für einen ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Stadtumbau?

Veranstalterin ist die Werkstatt – Baukultur, Kommunikation, Oberste Denkmalschutzbehörde in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr in der Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3. Eine Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Programm

Begrüßung durch Senatsbaudirektorin Regula Lüscher
 
Prof. Dr. Michael Koch, HCU Hamburg: Großsiedlungen als Stadtbausteine

Prof. Jean-Philippe Vassal, Lacaton & Vassal Architectes, Paris: Umgang mit Großwohnsiedlungen. Kapazitäten bewahren. Außergewöhnlichkeit als Chance

Prof. Dr. Karin Bradley, Royal Institute of Technology, Stockholm und Ola Broms Wessel, Spridd: Ökologisch-soziale Revitalisierung schwedischer Nachkriegssiedlungen

Statements und Talks

Städtebau und Energie
Frank Bielka, Vorstandsmitglied degewo
Prof. Lukas Feireiss, Kunstuniversität Linz
Dr. Ursula Flecken, ISR Berlin
Dr. Michelle Provoost, INTI – International New Town Institute

Kunst und Kultur
Markus Bader, Raumlabor
Jeanne van Heeswijk, freie Künstlerin, Rotterdam
Willem Sulsters, WSA Urban Revelopment, Rotterdam

Menschen und Interaktionen
Prof. Tobias Armborst, Vassar College / Architekturbüro Interboro, New York
Joachim Barloschky, ehem. Quartiersmanager in Osterholz-Tenever
Dr. Marie-Therese Krings-Heckemeier, Kompetenznetzwerk Wohnen
Prof. Jean-Philippe Vassal, Lacaton & Vassal Architectes, Paris

Das komplette Programm finden Sie auch im Veranstaltungsflyer:

Flyer "Leben mit Weitsicht – Großwohnsiedlungen als Chance" (PDF, 2,2 MB)

Veranstaltungsort

Villa Elisabeth
Invalidenstraße 3, Berlin-Mitte
(U-Bhf. Rosenthaler Platz, S-Bhf. Nordbahnhof, Tramhaltestelle Brunnenstraße / Invalidenstraße)

Von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Illustration: Thomas Rustemeyer, bearb. A. Stahl

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