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Abschlusskonferenz des Cohesion Network (CoNet) tagte in Berlin

Europäisches Städtenetzwerk beriet über Stärkung des sozialen Zusammenhalts in Stadtquartieren
März 2011

"CoNet" ist ein europäisches Städtenetzwerk, das die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als "lead partner" im URBACT-Programm 2008 auf den Weg gebracht hat.

Im Rahmen der Abschlusskonferenz am 31. März in Berlin diskutierten  zahlreiche internationale Teilnehmer über Ansätze für mehr sozialen Zusammenhalt und zur Aufwertung benachteiligter Stadtteile in Europa.

Die Berliner Staatssekretärin für Bauen und Wohnen, Hella Dunger-Löper, sagte im Vorfeld der Konferenz: "Armut und ihre Konzentration in benachteiligten Stadtteilen muss verringert werden. Elf am Netzwerk beteiligte Städte in Europa haben untersucht, mit welchen integrierten Ansätzen das am besten umgesetzt werden kann. Berlin hat die Erfahrungen mit dem Berliner Quartiersmanagement eingebracht."

Armut ist viel mehr, als wenig Geld zu haben: Oft fehlt auch die Teilhabe an Arbeit, an Bildung, am bürgerschaftlichen Leben, an guten Umwelt- und Wohnbedingungen und an gesundheitsfördernden Maßnahmen. Wenn sich dieses Fehlen an Teilhabe räumlich sehr konzentriert und die Wertschätzung des Standortes absinkt, werden daraus auch wohnungswirtschaftliche und städtebauliche Probleme. Gerade diese Wechselwirkungen fordern ein ganzheitliches Vorgehen.

Wie kann eine erfolgreiche integrierte Entwicklung benachteiligter Stadtteile aussehen und wie können die den Projekten zur Verfügung stehenden Mittel nachhaltig eingesetzt werden? Hierfür wurden im Städtenetzwerk sieben Leitlinien entwickelt, die in einem Handbuch, dem "CoNet Guide to Social Cohesion", zum 31. März veröffentlicht werden.

Von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, bearb. A. Stahl

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