Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Nachrichten-Archiv

Aktuelles


Erneuter Angriff der Bundesregierung auf die soziale Integration in den Städten

Haushaltsentwurf der Bundesregierung sieht drastische Kürzung der Städtebauförderung vor
März 2011

Nach der Kürzung der Städtebaufördermittel im letzten Haushalt von 600 Millionen Euro auf 455 Millionen Euro sieht der jetzige Etatentwurf nach Informationen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine weitere Beschneidung auf 266 Millionen Euro vor.  Die jetzt geplante Kürzung will Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer mit allen Mitteln bekämpfen. Berlin hatte zusammen mit den Bundesländern im letzten Jahr eine Kürzung auf 350 Millionen Euro verhindern können und die fehlenden Mittel aus dem Landeshaushalt gegenfinanziert. 

Senatorin Junge-Reyer: "In vielen Gebieten quer durch die Republik ist es mit Hilfe der Städtebauförderung gelungen, eine drohende Abwärtsspirale aus sich gegenseitig verstärkenden städtebaulichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Problemen aufzuhalten. Mit der geplanten Kürzung droht das alles Makulatur zu werden."

Die Städtebauförderung gibt seit vielen Jahren wichtige Impulse und unterstützt die Städte bei gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen. Die drastischen Einschnitte bekämen insbesondere das Baugewerbe und das Handwerk zu spüren. Die Städtebauförderung hat durch ihre Anstoßwirkungen hohe Wachstums- und Beschäftigungseffekte  - nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) löst 1 Euro Städtebauförderung 8 Euro weitere öffentliche und private Investitionen aus.

Von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, bearb. A. Stahl

Fördergebiete & Projekte

Logo Europäische UnionBundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und ReaktorsicherheitLogo StädtebauförderungLogo Senatsverwaltung für Stadtentwicklung