Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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7 neue Städtebaufördergebiete festgelegt

Stadterneuerung als Chance zur Stärkung urbaner Lebensräume
März 2011

Der Senat hat auf seiner Sitzung am 15. März 2011 in den Bezirken Mitte, Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg und Spandau neue Sanierungsgebiete festgelegt. Es handelt sich um die Gebiete:

  • Turmstraße (Mitte),
  • Müllerstraße (Mitte),
  • nördliche Luisenstadt (Mitte),
  • südliche Friedrichstadt (Friedrichshain-Kreuzberg),
  • Wilhelmstadt (Spandau),
  • Karl-Marx-Straße/Sonnenallee (Neukölln) und
  • Frankfurter Allee Nord (Lichtenberg).

In diesen Gebieten leben über 74.000 Menschen. In den nächsten 15 Jahren werden dort rund 200 Millionen Euro investiert. Der größte Teil des Geldes wird für die Verbesserung von Schulen und Kitas verwendet. Mit circa 81 Millionen Euro werden Grünflächen, Kinderspielplätze und Straßen umgebaut oder erheblich verbessert. 10 Millionen Euro fließen in das Geschäftsstraßenmanagement.

Durch die Erneuerungsmaßnahmen will der Senat eine höhere Lebensqualität in den Quartieren erreichen. Außerdem soll sich das Investitionsklima verbessern, um eine sich selbst tragende positive Entwicklung in Gang zu setzen. Deshalb sollen die Chancen und Potenziale der Gebiete noch stärker im Fokus stehen, so die verantwortliche Senatorin Ingeborg Junger-Reyer. Dabei müssen unterschiedliche Akteure, vor allem aber die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv eingebunden werden.  

Die Kernaufgaben der öffentlichen Hand sind dabei:

  • die städtebauliche Planunge mit einem integrierten Ansatz
  • die Steuerung der integrierten Gebietsentwicklung
  • die räumliche Koordination aller Einzelmaßnahmen
  • die Sicherung der Finanzierung der Schlüsselmaßnahmen
  • der Dialog mit den Gebietsakteuren und deren Beratung und
  • die Verantwortung für einen sozialgerechten Ablauf. 

Die sieben Gebiete wurden in Zusammenarbeit mit den betroffenen Bezirken festgelegt. Die vorbereitenden Untersuchungen dazu zeigten, dass hier ein erheblicher Investitions- und Handlungsbedarf besteht, der mit Hilfe des Sanierungsrechts und der Städtebauförderung bewältigt werden kann.

Fünf der sieben Gebiete liegen in den Aktionsräumen plus und unterstützen den Ansatz der integrierten Stadtteilentwicklung in diesen sozialstrukturell benachteiligten Gebieten.

Von: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, bearb. A. Stahl

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