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Aus der Ausstellung

Ausstellung "Aktionsräume plus - Impuls für eine lebenswerte Stadt"

Staatssekretärin Dunger-Löper eröffnete die Schau
Oktober 2010

Die Ausstellung "Impulse für eine lebenswerte Stadt" informiert bis zum 5. November über die Besonderheiten und Ziele, die vom Senat in den Aktionsräumen plus verfolgt werden.

Die Staatssekretärin für Bauen und Wohnen, Hella Dunger-Löper, stellte im Rahmen eines Ausstellungsrundgangs am 13. Oktober 2010 die bisherige Umsetzung dieses neuen stadtpolitischen Ansatzes vor und informierte über die weiteren Planungen:

"Aktionsräume plus ist die Initiative des Berliner Senats, um bestehende städtebauliche und soziale Förderprogramme besser zu vernetzen und neue Partner einzubinden. Das Ziel besteht darin, den Bewohnerinnen und Bewohnern der Aktionsräume plus bessere Zukunftschancen zu erschließen. Das Thema Bildung hat Priorität, um insbesondere jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen."

Mit einem Senatsbeschluss im Juni 2010 wurden fünf Gebiete ausgewählt und damit die Schwerpunktsetzung der Städtebauförderung in Berlin festgelegt. Die  "Aktionsräume plus " sind: Kreuzberg-Nordost, Neukölln-Nord, Wedding/Moabit, Spandau-Mitte und Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf.
In den betroffenen Quartieren lebt insgesamt etwa ein Viertel der Berliner Bevölkerung.

Die Ergebnisse des jährlichen "Monitoring Soziale Stadtentwicklung" haben gezeigt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Gebiete in ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen im Vergleich zu anderen Gebieten Berlins benachteiligt sind. Hier gibt es überdurchschnittlich hohe Anteile an Arbeitslosen sowie Empfängerinnen und Empfängern staatlicher Unterstützungsleistungen; die Bildungs- und Gesundheitschancen für Kinder und Jugendliche sind vergleichsweise niedrig.

Auf zwei Tafeln je Aktionsraum stellt die Ausstellung konkrete Projekte aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sport und Integration vor. Für mehrere dieser Projekte konnten private Kooperationspartner gewonnen werden, wie z.B. die RWE-Stiftung und die Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen
Krankenversicherungen.

14. Oktober bis 5. November 2010
Dienstgebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Württembergische Straße 6, 10707 Berlin
Ausstellungsraum (Foyer)
Montag bis Freitag
10:00 bis 18:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Von: Text u. Foto: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, bearb. A. Stahl

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