Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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19.4.: Diskussion zum Experimentellen Stadtumbau

Öffentliche Veranstaltung der TU Berlin
April 2010

Der Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung an der Technischen Universität Berlin lädt am 19. April 2010 zu einer Diskussionsveranstaltung mit Prof. Philipp Oswalt und Prof. Dr. Raj Kollmorgen zum Thema "Weniger ist mehr. Experimenteller Stadtumbau in Ostdeutschland" ein. Moderiert wird der Abend von Andreas Willisch vom Thünen-Institut für Regionalentwicklung.

Rückläufige demografische Entwicklungen, eine massive Deindustrialisierung, individualisierte Lebensformen und eine durch die neuen Technologien veränderte Produktionslandschaft: Auf diese Herausforderungen muss der Städtebau radikal neue Antworten finden.

Wann aber stoßen die Strategien zur Transformation traditioneller Siedlungsbilder in neue urbane Räume an ihre Grenzen? Unumstritten ist, dass eine breit angelegte Zusammenarbeit aller Akteure mit dem Ziel einer bedarfsgerechten Stadtplanung ein Experiment mit vielen Chancen darstellt. Sozialtechnologien begreifen schrumpfende Städte als Laborkonstellationen. Ob mit ihrer Hilfe auch Milieuträgheiten überwunden und innovative Lebensweisen befördert werden können, diskutieren Ostdeutschlandforscher Raj Kollmorgen und Architekt Philipp Oswalt.

Zeit: Montag, den 19. April 2010 um 18.30 Uhr
Ort: Oxymoron, Rosenthaler Str. 40/41, in den Hackeschen Höfen, 10178 Berlin


Prof. Dr. Raj Kollmorgen, Soziologe, lehrt und forscht an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und ist Mitglied im "Netzwerk Ostdeutschlandforschung".

Prof. Philipp Oswalt, Architekt, Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel, 2002-2008 Leitender Kurator des Initiativprojektes 'Schrumpfende Städte' der Kulturstiftung des Bundes, in Kooperation mit der Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig, der Stiftung Bauhaus Dessau und der Zeitschrift Arch+ (www.shrinkingcities.com).

Die Veranstaltung wird vom Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung organisiert. Der Verbund wurde im November 2005 vom Netzwerk Ostdeutschlandforschung und dem Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin gebildet. Inhaltliches Ziel des Innovationsverbundes ist eine konzeptionelle Neuorientierung der sozial- und wirtschaftwissenschaftlichen Forschung zu Ostdeutschland.
Weitere Informationen unter www.ostdeutschlandforschung.net.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dorothea Walther, Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin, Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung,Tel: 030/ 8161 2286, E-Mail: walther[at]ztg.tu-berlin[.]de

Von: Dr. K. R. Zerges, Presse- und Informationsreferat TU Berlin, bearb. A. Stahl

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