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Neue Förderstrategie für fünf Stadtquartiere

"Aktionsräume plus" sollen Lebenschancen in benachteiligten Stadtquartieren verbessern
März 2010

Die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer hat dem Berliner Senat auf seiner Sitzung am 23.März 2010 das Konzept der "Aktionsräume plus" vorgestellt. Vor der Beschlussfassung wird die Vorlage der Senatorin dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme zugeleitet. Danach beginnt die praktische Umsetzung der für die "Aktionsräume plus" vorgesehenen Maßnahmen auf Senats- und Bezirksebene in Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort.

In den Aktionsräumen sollen die Mittel aus den unterschiedlichen Städtebau-Förderprogrammen, wie Stadtumbau Ost bzw. West, Soziale Stadt und Städtebauliche Sanierung, stärker gebündelt werden. Eine bessere Abstimmung der Ressorts und Verwaltungen soll die Wirksamkeit der eingesetzten Mittel zur Verbesserung der Lebens- und Wohnbedingungen und der Bildungschancen der Bevölkerung in den Quartieren erhöhen.

Die fünf "Aktionsräume plus" sind: Kreuzberg-Nordost, Neukölln-Nord, Wedding/Moabit, Spandau-Mitte und Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf.

Der Senat reagiert mit diesem Vorhaben auf die Ergebnisse des "Monitorings Soziale Stadtentwicklung 2008", die durch das Monitoring 2009 bestätigt  werden. Darin wurde festgestellt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner einiger Stadtteile in ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen, im Vergleich zu anderen Gebieten Berlins, deutlich benachteiligt sind. Die Gebiete weisen einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Arbeitslosen in der Bevölkerung auf. Die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche sind niedriger als in anderen Stadtteilen.

"Es geht darum, den sozialen Zusammenhalt Berlins zu bewahren. Deshalb werden wir in den benachteiligten Stadtteilen, in denen rund ein Viertel der Berliner Bevölkerung lebt, besondere Anstrengungen unternehmen, um die Situation zu verbessern und Chancengerechtigkeit für die Bewohnerinnen und Bewohner herzustellen. Priorität hat das Thema Bildung, damit insbesondere junge Menschen neue Perspektiven erhalten", so Senatorin Junge-Reyer.

Von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, bearb. A. Stahl

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