Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Stadtumbau soll Großsiedlungen zukunftsfähig machen

Fachkonferenz zum Stadtumbau in Großsiedlungen fand großen Anklang
Juli 2009

Am 8. Juli 2009 fand die Fachkonferenz 'Stadtumbau in Großsiedlungen' der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat IV D, unter Teilnahme von rund 150 Personen im Fontane-Haus im Märkischen Viertel statt.

Gemeinsam mit Programmverantwortlichen auf Bundes- und Landesebene, mit Partnern der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie der Mieterschaft wurden im Rahmen der Konferenz Erfahrungen aus der Programmumsetzung ausgetauscht, weitere Handlungsbedarfe aufgezeigt und Empfehlungen für das Land Berlin formuliert. Abschließend wurden Strategien zur erfolgreichen und nachhaltigen Bewältigung aktueller Herausforderungen diskutiert.

Die Fachkonferenz zeigte, dass das Thema 'Stadtumbau in Großsiedlungen' in Berlin eine große Bedeutung besitzt. Rund 700.000 Menschen wohnen in Berliner Großsiedlungen wie Marzahn-Hellersdorf, Neu-Hohenschönhausen, das Märkische Viertel und Falkenhagener Feld. Die aktuellen Herausforderungen in den Siedlungen sind dabei trotz der unterschiedlichen Programmkulissen Stadtumbau Ost und West zum großen Teil ähnlich. Die Ausrichtung auf den demographischen Wandel, die energetische Sanierung und Diversifizierung der Wohnungsangebote, die Aufwertung des Wohnumfeldes und die Anpassung der sozialen Infrastruktur wurden von den Beteiligten als wesentliche Aufgaben angesehen, wobei die Anpassung an geänderte Bedarfe durch Rückbau von Wohnungen und sozialen Infrastruktureinrichtungen wesentliche durch den Stadtumbau Ost betrieben wird, während dies für den Stadtumbau West kein Thema ist.

Die Fachkonferenz verdeutlichte, dass durch Stadtumbaumaßnahmen und in Zusammenarbeit privater und öffentlicher Akteure wertvolle Veränderungen in den Großsiedlungen herbeigeführt werden können. Stadtumbau trägt – so das Fazit – maßgeblich zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Großsiedlungen bei.

Von: J. Bornhorst, Herwarth + Holz

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