Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Nachrichten-Archiv

Aktuelles


Seminar zu integrierten Stadt-(teil)entwicklungskonzepten

26. bis 29. November 07 in Berlin
November 2007

Der Anspruch einer ressortübergreifenden Betrachtungsweise sowie langfristigen und nachhaltigen Steuerung städtischer Entwicklung besteht seit vielen Jahrzehnten. Diese informellen Stadtentwicklungspläne der 70-er Jahre, als Grundlage kommunaler Entwicklung oftmals politisch nicht legitimiert, zeigten jedoch geringe Steuerungswirkung und führten in der Folgezeit in starkem Maße zum Fokus auf Einzelprojekte.

Seit einigen Jahren erfährt dieses Planungsinstrument insbesondere vor dem Hintergrund immer knapper werdender öffentlicher Mittel, erheblichen Umbrüchen in den Städten, erforderlichen Standortneujustierungen, neuer Potenziale bürgerschaftlichen Engagements sowie auch neuen Formen von Public-Private-Partnership eine Art Renaissance. Bei der Erarbeitung wie auch Umsetzung dieser hochkomplexen gesamtstädtischen wie auch teilweise stadtteilbezogenen Konzepte ist das konzertierte Vorgehen aller an der Stadtentwicklung beteiligten Akteure (vertikal wie horizontal betrachtet) erforderlich.

Diese Entwicklungskonzepte sind im Zusammenhang zu sehen mit einer breiten Diskussion in der Planungspraxis und damit in der jeweiligen Planungskultur, die sich mit verschiedenen Facetten von Stadtumbau, Stadtrückbau und Stadtentwicklung auf verschiedenen Ebenen befasst:
- Räumliche Ebene: gesamt- und/oder teilstädtisch und /oder auch regional
- Konzeptionelle Ebene: formell und informell
- Sektorale und/oder integrative Ebene
- Instrumentelle Ebene: städtebaurechtlich, privatrechtlich und förderpolitisch.
In den Integrierten Stadtentwicklungskonzepten wird der Versuch unternommen, diese vorgenannten Ebenen zu verschneiden und optimal zu koppeln. Der Boom im Bereich dieser informellen Instrumente ist insbesondere erfolgt, seit sie in den Bund-Länder-Programmen „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau Ost“ als Fördervoraussetzung gelten.
Im Seminar am 26. – 28. November wird eine aktuelle Standortbestimmung vorgenommen und der Frage nachgegangen, welche Bedeutung und insbesondere welche Steuerungswirkung diesen Instrumenten zukommt.

Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Ansprechpartner/-in: Bettina Leute, Telefon: 030/39001-258, Telefax: 030/39001-268, leute[at]difu[.]de

Von: Quelle: Difu, bearb.: R. Friedrich

Fördergebiete & Projekte

Logo Europäische UnionBundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und ReaktorsicherheitLogo StädtebauförderungLogo Senatsverwaltung für Stadtentwicklung