Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Fachtagung "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere"

am 20. September 2007
August 2007

Zentrales Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik ist es, die Standortqualitäten der Städte zu stärken und die Attraktivität der Stadtquartiere für alle Bevölkerungsgruppen zu erhöhen. Dies betrifft sowohl Familien mit Kindern, die z.B. ihren Wunsch vom "Wohnen im Grünen" verwirklichen möchten, als auch ältere Bewohnerinnen und Bewohner, die die Stadt der kurzen Wege zu schätzen wissen. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat dazu zusammen mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) das Forschungsfeld "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere" ins Leben gerufen. Aufgabe des Forschungsfeldes ist es, anhand von Modellvorhaben zu zeigen, wie innerstädtische Quartiere als Wohnort und Erlebnisraum für alle Generationen lebenswert gestaltet und durch bauliche Maßnahmen an die sich wandelnden Anforderungen angepasst werden können.
Unter dem Aspekt eines Generationen zusammenführenden Ansatzes, unter Berücksichtigung einer interdisziplinären und integrierenden Umsetzung von Projekten und eines innovativen Anspruchs im Einsatz neuer Technologien soll das Profil des Forschungsfeldes entwickelt werden.

Das BMVBS fördert im Forschungsfeld 27 Modellvorhaben als "stadtentwicklungspolitische Labore" in folgenden drei Themenschwerpunkten: - Gemeinschaftseinrichtungen im Quartier - Umbau sozialer Infrastruktur
Im Mittelpunkt dieses Handlungsfeldes stehen Einrichtungen der sozialen Infrastruktur, die ein Angebot an alle Bevölkerungsgruppen darstellen. Es geht also weniger um bedarfsgruppenspezifische Sondereinrichtungen, sondern vorrangig um die Stärkung und den Ausbau von Einrichtungen, die das Zusammenleben begünstigen und die gemeinschaftliche Nutzung unterschiedlicher Generationen beinhalten. Hierin wird ein Beitrag dafür gesehen, der Entmischung von Quartieren und der Entfremdung unterschiedlicher Bewohnergruppen entgegen zu wirken.

- Gestaltung urbaner Freiräume - Öffentlicher Raum für alle Generationen
Der Themenschwerpunkt nimmt die Freiräume im Wohnumfeld der Stadtquartiere in den Blick. Hier geht es um die "Orte des Alltags", an denen die Bürger sich aufhalten, begegnen, ihre Besorgungen erledigen und einen Teil ihrer Freizeit verbringen. Wohnen - insbesondere das städtische Wohnen - braucht diese Freiräume. Die Aufwertung der wohnungsnahen Freiräume ist damit ein wichtiger Baustein einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung.

- Attraktives Wohnen im Quartier - Nachbarschaften von Jung und Alt
Attraktiver Wohnraum für alle Generationen ist eine wichtige Voraussetzung für ausgewogene Nachbarschaften. Um dem demographischen Wandel gerecht zu werden, müssen in vielen Stadtquartieren bauliche Anpassungsmaßnahmen im Bestand durchgeführt sowie attraktive Neubauten entstehen, die in einem Gesamtkonzept mit Wohnumfeld und Gemeinschaftseinrichtungen wieder lebenswerte Bedingungen für alle Generationen sichern. Letztlich sind intakte Wohngebiete die Grundlage für ein demokratisch geprägtes und solidarisches Miteinander in den Stadtquartieren.

Veranstalter:
ArGe - bgmr, plan zwei, empiric
im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Ansprechpartner im BBR: Lars-Christian Uhlig lars-christian.uhlig@bbr.bund.de

Ort: Radialsystem V, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin
Veranstaltungsorganisation/Anmeldung: Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um eine frühzeitige namentliche Anmeldung bis spätestens zum 30.08.2007.

Weitere Infos:bgmr LandschaftsarchitektenDr. Carlo Becker, Sven HübnerPrager Platz 610779 BerlinTel.: 030 - 2145959-0Fax: 030 - 2145959-59e-mail: ifas@bgmr.de

Von: Quelle: bgmr Landschaftsarchitekten

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