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Bundeskongreß "Auf dem Weg zu einer Nationalen Stadtentwicklungspolitik"

Neue Initiative zur Stärkung der Städte
Juli 2007

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee hat heute mit der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Berlin eine neue Initiative zur Stärkung der Städte gestartet. Als Startschuss der Initiative, die gemeinsam vom Bundesbauministerium, den Ländern, Städten und Gemeinden getragen wird, wurden die Auszeichnungen des Wettbewerbs "Lebenswerte Innenstädte" vergeben. Aus 180 Nominierungen wurden 25 vorbildliche Innenstadtprojekte ausgezeichnet und in einer Dokumentation vorgestellt.
Auf dem Auftaktkongress debattierten Experten aus Politik, Stadtplanung, Wirtschaft und Wissenschaft über die Herausforderungen für die deutschen Städte.
"Stadtentwicklungspolitik entscheidet über die Zukunftsfähigkeit des Landes. Die Probleme, die auf die Menschen zukommen - Globalisierung, Klimawandel, demografischer Wandel - werden sich in den Städten konzentrieren. Wir müssen daher kritisch prüfen, ob die bewährten Instrumente der Stadtentwicklung ausreichen - oder ob wir neue Ansätze brauchen", sagte Tiefensee.  
Mit dem Kongress beginnen das Bundesbauministerium und die Bauministerkonferenz der Länder gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund einen Dialog mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
Minister Tiefensee hob die internationale Bedeutung eines gemeinsamen nationalen Ansatzes hervor. "Entscheidungen, die für die Städte direkte Konsequenzen haben, werden zunehmend bei der EU getroffen. Mit der Leipzig Charta für eine nachhaltige europäische Stadt haben wir im Mai einen wichtigen Schritt in Richtung Europa getan. Erstmals haben sich die 27 für Stadtentwicklung zuständigen Minister der EU-Mitgliedstaaten auf gemeinsame Grundsätze für eine integrierte Stadtentwicklungspolitik geeinigt. Diese Ziele müssen jetzt auf nationaler Ebene mit Leben gefüllt werden." Das soll in Deutschland durch eine Nationale Stadtentwicklungspolitik erfolgen: Von heute an können Projektvorschläge eingereicht werden. Mehr Informationen dazu beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) und unter www.bbr.bund.de

Von: Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, bearb.: R. Frie

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