Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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STADTUMBAU - anderswo II

Zweite Runde der Vortragsreihe Stadtumbau an der TU
Oktober 2006

Nach dem großen Erfolg unserer Vortragsreihe STADTUMBAU anderswo im Sommersemester 2005 haben wir uns entschlossen, eine zweite Runde dieser Reihe zu starten. Stadtumbau heißt weit mehr als das deutsche Förderprogramm gleichen Namens verspricht. Stadtumbau erfasst alle Städte, antwortet aber auf unterschiedliche Herausforderungen: auf das Wachstum bzw. die Schrumpfung der Bevölkerung, auf den Abschied von der Industriegesellschaft in Europa und in den USA, auf die Integration oder Ausgrenzung von Zuwanderern, auf die Gentrifizierung oder den Verfall des öffentlichen Raums.

Alle Städte sind gezwungen, sich dem verschärften Wettbewerb zu stellen. Stadtumbau heißt auch und vor allem: wirtschaftliche Transformation. Oder genauer: Anpassung des Stadtraums an sich radikal verändernde ökonomische Verhältnisse. Aber zu welchem sozialen und ökologischen Preis" Und mit welchen Opfern an historischer Bausubstanz" Eine Stadt, die nicht aktiv reagiert, hat schon verloren. Eine Stadt, die aktiv reagiert, hat noch lange nicht gewonnen. Und selbst wenn eine Stadt sich erfolgreich transformiert, werden viele Stadtbewohner verlieren. Entscheidend ist auf jeden Fall, wie die Reaktion im Detail aussieht.

Die zweite Runde der Vortragsreihe des Schinkel-Zentrums stellt Erfahrungen des Stadtumbaus von Turin über Moskau bis hin zu Rio de Janeiro zur Diskussion.
Beginn war der 6. November 2006, 14-tägig im Wechsel mit dem Berliner Kolloquium für Bauforschung und Denkmalpflege, 20.00 Uhr, in der TU Berlin, Architekturgebäude am Ernst-Reuter-Platz, Straße des 17. Juni 150/152,
10623 Berlin, Raum A 053

4.12.2006
Avantgarde des Stadtumbaus" Neueste Projekte aus Barcelona
Laura Calbet i Elias, TU Berlin
Barcelona gilt immer noch als internationales Vorbild für Stadtumbau. Die aktuellen Projekte sind allerdings trotz ihrer weit reichenden Bedeutung wenig bekannt. Am Beispiel der Altstadterneuerung und des Gebiets „22@“ werden die Kernfragen und Probleme der aktuellen Stadtumbaupolitik verdeutlicht.

18.12.2006
Moskau – moderne Metropole oder Moloch" Maximen der aktuellen Rekonstruktion.
Anke Zalivako, TU Berlin
Kaum eine andere Hauptstadt der Welt hat in den vergangenen 15 Jahren auf der Suche nach einer neuen Identität ihr Gesicht so radikal verändert wie Moskau. Seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 vollzieht sich die Metamorphose des einst dunklen kommunistischen Machtzentrums zu einer lebendigen, modernen Metropole: Die Boomtown entsteht im Spannungsfeld des Umgangs mit dem baulichen historischen Erbe.

8.1.2007
Tokio - Nachverdichtung und Nutzungsmischung im größten Ballungsraum der Welt
Frank Roost, TU Berlin
Tokio ist eine extrem dichte moderne Dienstleistungsmetropole und zugleich von kleinteiligen gemischt genutzten Quartieren geprägt. Die zweigleisige Planung fördert daher großflächige Wohn- und Büroprojekte, entwickelt aber traditionelle Viertel sehr behutsam weiter.

22.1.2007
Paris
Hans Jörg Duvigneau, Berlin
Paris ist seit den großen, von den Staatspräsidenten forcierten Grands Projets in den 1980er Jahren ein wenig aus dem Blickfeld geraten. Ganz zu Unrecht! Paris ist auch heute ein Vorreiter des europäischen Stadtumbaus.

5.2.2007
Rio de Janeiro
Heike Hoffmann
Rio de Janeirio – cidade maravilhosa - die „Wunderbare Stadt“ – die Stadt der Sonne und des Samba, die Stadt der Reichen und Schönen" Nicht nur: als eine der bevölkerungsreichsten Metropolen Lateinamerikas hat Rio de Janeiro mit städtischen und sozialräumlichen Herausforderungen zu kämpfen. Der Vortrag stellt die gegenwärtigen Stadtumbau- und -erneuerungsprozesse vor.

Schinkel-Zentrum für Architektur, Stadtforschung und Denkmalpflege
Kontakt: Dr.-Ing. Ulrike Laible
Technische Universität Berlin, Sekr. A 23
Straße des 17. Juni 150/152
10632 Berlin
Tel.: 030-314-79694
Fax: 030-314-79696
Email: schinkelzentrum@tu-berlin.de


Von: Schinkel-Zentrum für Architektur, Stadtforschung

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