Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Im sozio-kulturellen Zentrum "Kiezspinne" im Fördergebiet Ostkreuz kommen verschiedene Generationen zusammen.

Stadtumbau und Gender Mainstreaming in Lichtenberg

Erste positive Erfahrungen vorgestellt
September 2006

Unter dem Motto „Bessere Freiräume für Männer und Frauen – Mädchen und Jungen“ kamen am 24. August Fachleute und Akteure aus den Wohngebieten des Bezirkes zusammen, um zu diskutieren, wie Gender Mainstreaming und stadtplanerische Ziele und Strategien noch besser zusammen zu bringen sind.

Der Bezirk Lichtenberg ist die erste Kommune in Deutschland, die die Beachtung von Gender-Kriterien bereits bei der Planung von Projekten zur Pflicht macht. Der Projektbeirat Stadtumbau Ost, der das Bezirksamt bei der Durchführung des Programms berät, sieht seine Aufgabe auch darin, gender-relevante Ausgangsbedingungen und Bedürfnisse in die Diskussion um Aufwertungsmaßnahmen einzubringen.

Für jedes Projekt gibt es eine Checkliste, die u. a. solche Fragen im Vorfeld klärt wie: sozio-kulturelle Infrastruktur, Demografie, Erreichbarkeit von Kitas und Schulen und öffentliche Verkehrsmittel. Gefragt wird auch, ob durch das geplante Projekt „Wohlfühlräume“ für Männer, Frauen, Kinder und Senioren entstehen, ob es geschlechterspezifische Freizeitangebote gibt, die Wege für Behinderte barrierefrei sind, das Kurze-Wege-Prinzip verwirklicht wird, Sicherheitsfragen beachtet und auch die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in die Diskussion einbezogen wurden.

Die ersten Erfahrungen zeigten, dass man damit auf dem richtigen Weg ist. Das wurde auf einer anschließenden Rundfahrt durch die Stadtumbaugebiete des Bezirks deutlich.

Von: Quelle: Bezirksamt Lichtenberg, Text/Foto: R. Friedrich

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