Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Nachrichten-Archiv

Aktuelles


Der Lichtenberger Stadtrat Wilfried Nuenthel bei der Führung im FAN-Gebiet
Arbeiten und Leben auf dem ehemaligen Stasi-Gelände - das Wohnprojekt WiLMa
Im Eliashof wir noch gebaut
Projektsteuerin Monika Taeger und Architekt Heimo-William Wolf öffneten die Türen
Ausstellungseröffnung zum Kultur- und Bildungsstandort Frankfurter Tor
Informationen am Wegesrand der Schöneberger Schleife
Die neuen Sportanlagen an der Torgauer Straße sind beliebt
Gespräche im Nachbarschaftsgarten auf einer ehemaligen Brachfläche

Tag der Städtebauförderung mit 35 Veranstaltungen in Berlin erfolgreich

Aktionen informierten über vielfältige Projekte - von Radweg über Nachbarschaftsgarten bis Kita
Mai 2015

Den ersten bundesweiten Tag der Städtebauförderung nutzten am 9. Mai in Berlin zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, um sich aktuelle Projekte der Stadtentwicklung zu informieren. Auf 35 Veranstaltungen wurden geförderte Maßnahmen der Bund-Länder-Programme Soziale Stadt, Städtebaulicher Denkmalschutz, Aktive Zentren sowie Stadtumbau Ost und West vorgestellt.

Impressionen aus den Stadtumbau-Gebieten:

Frankfurter Allee Nord (FAN) - Freiaplatz, ehemaliges Ministerium für Staatssicherheit, Schule auf dem lichten Berg

Der Rundgang startete bei Sonnenschein auf dem Stefan-Heym-Platz mit dem Fischerbrunnen, der nach  Errichtung des geplanten neuen Wohnhochhauses umgestaltet wird. Gestaltungsvorschläge werden – wie bei allen Maßnahmen gemeinsam mit den im Gebiet lebenden und arbeitenden Menschen entwickelt. Danach ging es weiter zur Oberschule am Rathaus und dann über den wunderbar grünen ehemaligen Friedhof Rathausstraße zum sehr beliebten neugestalteten Freiaplatz. Die Vergangenheit und Zukunft des Geländes des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit hat alle gleichermaßen beschäftigt. Sehr positiv wurde das intergenerative Wohnprojekt WiLMa auf dem Gelände aufgenommen, das die Bewohner und Bewohnerinnen vorstellten. Weiter ging es zur Schule auf dem lichten Berg. Zum Abschluss erläuterte Stadtrat Nünthel die Fragestellungen zur geplanten Umgestaltung der Alten Frankfurter Allee, dem historischen Tor zum Kiez. (Text u. Foto: Stattbau GmbH)

Prenzlauer Berg - Schule und Musikschule im Eliashof

Das Schulgebäude im Ensemble mit der Eliaskirche in der Senefelderstraße ist ein Beispiel für die besonderen Anforderungen an die Stadtplanung in einer dynamisch wachsenden Stadt. Es beherbergt heute nicht nur die zweizügige Grundschule im Eliashof, sondern auch die Musikschule "Béla Bartók". Zur Führung durch das Gebäude mit dem Architekten Heimo-William Wolf vom Büro FFP-Architekten und den Projektsteuerfrauen Monika Taeger und Ute Truttmann der S.T.E.R.N. - Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung - kamen vor allem Familien aus dem Kiez. Um die Doppelnutzung Schule – Musikschule zu ermöglichen, nutzten die Architekten jeden Winkel vom Dachboden bis zum Souterrain, von der Toreinfahrt bis zum Lichthof. Beeindruckend  auch die gelungene Abstimmung der Bedürfnisse der Kinder und Pädagogen mit den Anforderungen des Denkmalschutzes. Monika Taeger erläuterte den komplexen Abstimmungsprozess, den das Bauen bei laufendem Schulbetrieb und die Förderung von Synergien zwischen beiden Schulen und dem benachbarten Kindermuseum erfordert. Begonnen wurde mit Sanierung und Umbau im März 2010 - im Herbst 2015 wird das Projekt mit dem 6. Bauabschnitt - der Fassade an der Senefelderstraße - seinen Abschluss finden.

Ostkreuz Friedrichshain - Kultur- und Bildungsstandort am Frankfurter Tor

Der neue Kultur- und Bildungsstandort mit der Bezirks­zentral­bibliothek Pablo Neruda, der später teilweise öffentlich nutzbaren Konzert-Aula für das Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium und den angrenzenden Freiflächen ist ein Leuchtturmprojekt des Stadtumbaus in Friedrichshain. Die Bündelung der Maßnahmen am Standort bewirkt nicht nur eine städtebauliche und freiräumliche Aufwertung der umliegenden Bereiche, sondern stärkt das Kultur- und Bildungsangebot für den gesamten Stadtteil. Die Bezirksstadträte Jana Borkamp und Hans Panhoff eröffneten in der Bibliothek eine zweiwöchige Ausstellung zu den geförderten Projekten. Im Anschluss führten eine Mitarbeiterin der Bibliothek, die an der Planung beteiligten Büros La. Bar und Numrich Albrecht Klumpp sowie die Gebietsbeauftragten vom Büro Herwarth + Holz zu den einzelnen Baumaßnahmen. Die Besucher*innen erhielten dabei umfassende Informationen zu den einzelnen Projekten und ihrer städtebaulichen Wirkung. (Text u. Foto: Herwarth + Holz)

Schöneberg-Südkreuz - Schöneberger Schleife, Ost-West-Grünzug u.a.

Grüne Wege und Brücken sind mit den Projekten der "Schöneberger Schleife" und des "Ost-West-Grünzugs" eines der Kernthemen im Gebiet Südkreuz. Die meisten davon entstanden in den letzten Jahren oder sind noch im Werden. Das ehemals von Bahnanlagen und Gewerbe stark beeinträchtigte Gebiet wird zugänglicher und durchlässiger. Und zwar so zügig, dass selbst die Anwohner noch nicht alle neuen Routen kennen – deshalb waren jeweils rund 25 Interessierte zu Rundgang und Radtour entlang der Schöneberger Schleife mit dem Leiter des Stadtentwicklungsamtes Siegmund Kroll sowie mit Ulrich Schop vom Büro roedig.schop architekten gekommen. So unspektakulär ein vier Meter breiter, asphaltierter Weg entlang von Bahngleisen erscheint – er ermöglicht hier eine grüne Verbindung bis nach Leipzig oder Dänemark – oder auch zum Tempelhofer Feld und zum Volkspark Wilmersdorf. Mit den neuen Wegen bieten sich viele neue Möglichkeiten – für kurze Schulwege, für Spiel, Sport und Erholung. Entlang der Trassen auf altem Bahn- oder Betriebsgelände gibt es viele neue Grünanlagen, Spiel- und Sportplätze. Die nächste Eröffnung eines Grünzugs an der Torgauer Straße steht am 28. Mai bevor.

Märkisches Viertel - Nachbarschaftsgarten "Beetinchen

Zum Frühlingsfest im Nachbarschaftsgarten "Beetinchen" hatte die Albatros gGmbH mit Unterstützung der GESOBAU AG, maX Wohnungsbaugenossenschaft und dem TSV Wittenau e.V. eingeladen. Von 14 bis  18 Uhr stand die Gartenanlage allen Besuchern offen, die mit Kaffee, Kuchen und Würstchen vom Grill bewirtet wurden. Besonderer Höhepunkt des Programms waren die Cheerleader des TSV-Wittenau mit ihrer eindrucksvollen Darbietung. Trotz einiger Regenschauer kamen neben den frühlingseifrigen Gärtnern bis zu 50 Gäste und genossen die entspannte Atmosphäre zwischen Tulpen, Flieder und frischen Salatpflanzen auf 40 Einzelbeeten. Der Stadtumbau West präsentierte sich mit einer Ausstellung sowie einem Rundgang quer durch das Viertel auf neu gebauten Wegen und Stegen und vorbei an den zahlreichen erneuerten Gebäuden der öffentlichen Infrastruktur. (Text u. Foto: Birgit Hunkenschroer, S.T.E.R.N. GmbH)

Von: Wenn nicht anders verzeichnet: Anka Stahl; Grafik: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

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