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Senator Geisel mit EU-Kommissarin Crețu, Herrn Deffaa (Generaldirektor der Direktion Regio der EU- Kommission), Bezirksstadträtin Giffey und Stadtführer Rostalski auf dem Campus Rütli

Auftaktveranstaltung der Berliner Zukunftsinitiative Stadtteil ZIS II

Senator Geisel startet mit EU-Kommissarin Crețu u. Bundesministerin Hendricks die ZIS-Förderperiode
März 2015

Am 19. März 2015 gab der Berliner Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel im Rahmen der "Auftaktveranstaltung der Berliner Zukunftsinitiative Stadtteil II" den offiziellen Startschuss für die Förderung der nachhaltigen Stadtentwicklung in Berlin im Rahmen der EU-Förderperiode bis 2020.

Die EU stellt Berlin in diesem Zeitraum rund 635 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Davon fließen circa 100 Millionen Euro in die Zukunftsinitiative Stadtteil II (ZIS II). Die Initiative dient als Dach für die Programme Stadtumbau, Soziale Stadt, Bildung im Quartier, Stadtteilzentren sowie Bibliotheken im Stadtteil und verfolgt das Ziel, mit integrierten gebietsbezogenen Entwicklungsstrategien (die sowohl baulich-investiv als auch sozio-integrativ sein können) lokale Potenziale zu aktivieren und Infrastrukturen zu stärken.

Senator Andreas Geisel sagte dazu: "Berlin erhält glücklicherweise auch in dieser Förderperiode erhebliche Finanzmittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ich freue mich, dass wir damit unsere erfolgreiche Politik der integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung fortsetzen können. Wachsende Stadt bedeutet auch wachsende Herausforderungen. Vor allem in den Nachbarschaften müssen wir die soziale Verantwortung für die Menschen und die öffentlichen Räume stärken. Bildung, Respekt und Engagement für die Quartiere gehören zwingend dazu."

Es werden weiterhin Strategien gefördert, die zur nachhaltigen Stabilisierung der Berliner Quartiere beitragen, in denen sich die größten sozioökonomischen und städtebaulichen Herausforderungen überlagern. Ziele der ZIS II-Förderung sind u.a.

  • die Verbesserung und Anpassung der sozialen Infrastruktur an lokale Erfordernisse, insbesondere in den Bereichen Bildung, Integration, Nachbarschaft und Armutsbekämpfung
  • die Qualifizierung des öffentlichen Stadtraums sowie die Aufwertung von Freiflächen
  • die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und die Förderung der Selbsthilfe und des bürgerschaftlichen Engagements sowie
  • die Herstellung nachhaltiger Strukturen in Gebieten, die von städtebaulichen Funktionsverlusten betroffen sind

Die Veranstaltung wurde in Verbindung mit der 61. Tagung des Deutsch-Österreichischen URBAN-Netzwerkes "Nachhaltige Stadtentwicklung" in der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli in Berlin-Neukölln durchgeführt. Die Anwesenheit der Kommissarin für Regionalpolitik und Stadtentwicklung, Corina Crețu und der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks unterstreicht die Bedeutung, die die EU und der Bund der Integrierten Nachhaltigen Stadtentwicklung beimessen.

Dr. Jochen Lang, Abteilungsleiter für Wohnungswesen, Wohnungsneubau, Stadterneuerung und Soziale Stadt bei der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt stellte die Zukunftsinitiative Stadtteil II (ZIS II) in seiner Rede vor. Im Anschluss skizzierten Fachleute anhand von Projektbeispielen die Aufgaben der einzelnen Teilprogramme von ZIS II.

Im Anschluss besuchte EU-Kommissarin Creţu Berliner Beispiele Integrierter Stadtentwicklung.

Von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

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