Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Das geplante Wohn- und Bildungsquartier am Tempelhofer Damm (Ausschnitt)

Senator Müller stellte Pläne für Wohnungen am Rand des Tempelhofer Feldes vor

Das Gebiet wird mit Beteiligung der Öffentlichkeit entwickelt. Auch der Stadtumbau trägt dazu bei
September 2013

Das Tempelhofer Feld ist eine besonders wertvolle Fläche im Herzen Berlins. Es wird für Erholung, Sport und als Rückzugsort weiterentwickelt. Doch Berlin wächst und der Druck auf den Wohnungsmarkt steigt. Im Sinne einer guten Mieten- und Wohnungspolitik sollen die Ränder des Feldes für neue und bezahlbare Wohnungen zur Verfügung stehen. Das Umfeld des Tempelhofer Felds wird ab 2014 auch von der geplanten Förderung durch den Stadtumbau West profitieren. Ziel ist die bessere Einbindung der Freiflächen und Gebäude in das städtische Umfeld mit seinen gewachsenen und den geplanten Wohnvierteln sowie den Wirtschafts- und Verkehrsflächen.

Um die planerischen Voraussetzungen für die neuen Wohnviertel zu schaffen, unterschrieb Senator Michael Müller am 12. September 2013 die Aufstellungsbeschlüsse für die Bebauungspläne zur Entwicklung der vier Baufelder im Randbereich des Tempelhofer Feldes. Bis zu 1700 Wohnungen werden dort entstehen. Mindestens die Hälfte der Wohnungen sollen durch das landeseigene Unternehmen degewo AG für mittlere und untere Einkommensgruppen bereitstellt werden - das heißt zu Nettokaltmieten von sechs bis acht Euro pro Quadratmeter. Auch die Genossenschaften Stadt und Land und Idealo eG verfolgen dieses Ziel. Dazu prüfen sie, wie die degewo AG, die Möglichkeiten der Wohnungsbauförderung und der Querfinanzierung.

Zusammen mit Frank Bielka, Vorstand der degewo AG, Ingo Malter, Geschäftsführer der Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH und Michael Abraham, Vorstand der Baugenossenschaft Ideal eG stellte Senator Müller am 12. September 2013 das Konzept der künftigen Bebauung am Tempelhofer Damm vor.

Die Quartiersplanung läuft von 2013 bis 2017. Die Erschließungsmaßnahmen sollen ebenfalls 2017 abgeschlossen sein. Der Baubeginn der Wohnbebauung ist für Anfang 2016 geplant. Noch im September 2013 werden die Entwürfe für die Bebauungspläne der beiden Quartiere am Tempelhofer Damm und am Südring entlang des S-Bahnrings der Öffentlichkeit vorgestellt, um diese frühzeitig in das B-Planverfahren einzubinden. Die Pläne für die Wohnbebauung an der Oderstraße sowie für einen Sportpark im Südosten des Areals folgen 2014.

"Es wird nicht, wie immer wieder gerne beschworen, das vielzitierte Luxussegment bedient, sondern es entstehen bezahlbare Wohnungen für die Berlinerinnen und Berliner.", so Michael Müller bei der Vorstellung des Konzepts.

Von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, bearb. A. Stahl, Grafik: Tempelhof Projekt GmbH, www.tempelhoferfreiheit.de

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