Städtebau  

 

Stadterneuerung

Vorbereitende Untersuchungen Pankow – Langhansstraße


Luftbild Stadtgebiet, Foto: Dirk Laubner
Luftbild Untersuchungsgebiet, Foto: Dirk Laubner, Mai 2019


Anlass der vorbereitenden Untersuchungen

Das Gebiet rund um die Langhansstraße in Pankow soll in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden. Die Wohn-, Arbeits- und Umweltbedingungen sowie die Entwicklung bisher ungenutzter Potenziale für bedarfsgerechtes Wohnen, Gewerbe, Kultur und neue Grünräume nehmen wir dabei in den Blick.

Aus diesem Anlass beschloss der Senat von Berlin im Juni 2019 den Beginn von vorbereitenden Untersuchungen für das Gebiet Pankow – Langhansstraße.

Ziel ist es, bis Ende 2020 Entwicklungsziele zu formulieren und ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept für das Gebiet zu erarbeiten. Dabei werden die Themen Wohnen, Wirtschaft und Gewerbe, Mobilität, soziale Infrastruktur, Grün- und Freiflächen, Klimaschutz und -anpassung berücksichtigt.

Was sind vorbereitende Untersuchungen?

Vorbereitende Untersuchungen dienen als Grundlage für die Entscheidung des Senats, ob ein Sanierungsgebiet festgesetzt wird. Durchgeführt werden die vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 Baugesetzbuch.

Eine vorbereitende Untersuchung gliedert sich in folgende Abschnitte:

  • Analyse der sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse. Dazu gehören der Zustand von öffentlichen und privaten Gebäuden und Freiflächen, die Bestandsaufnahme der Einrichtungen (z.B. Schulen), die Erhebung der Verkehrssituation, die Betrachtung von Wirtschaft und Gewerbe und vieles mehr.
  • Ableitung von Handlungsschwerpunkten und Entwicklungszielen, wo und wie die Situation im Gebiet zukünftig verbessert werden kann.
  • Entwicklung eines integrierten, städtebaulichen Konzepts.
  • Schlussfolgerung und Beurteilung der Umsetzbarkeit, mit Abwägung der rechtlichen Möglichkeiten eines Sanierungsgebiets.

Beteiligung und Mitwirkung

Im Rahmen vorbereitender Untersuchungen kommt der Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, der Gewerbetreibenden, der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie der lokalen Akteurinnen und Akteure eine besondere Bedeutung zu. Im Baugesetzbuch sind folgende Schritte vorgeschrieben:

  • Beteiligung und Mitwirkung der „Betroffenen“ gemäß § 137 Baugesetzbuch (Mieterinnen und Mieter, Eigentümerinnen und Eigentümer, Pächterinnen und Pächter sowie sonstige Betroffene). Hierzu wird es Veranstaltungen und zusätzliche Möglichkeiten geben, sich mit Anregungen in die Planung einzubringen.
  • Auskunftspflicht von Eigentümerinnen und Eigentümer und Nutzenden gemäß § 138 Baugesetzbuch.
  • Beteiligung und Mitwirkung öffentlicher Aufgabenträger gemäß § 139 Baugesetzbuch, damit relevante Belange (z.B. Zustand von Schul- und Kitaplätzen, Spiel- und Freiflächen, Umweltanforderungen) in die planerischen Überlegungen eingehen.

Die erste Information für Bürgerinnen und Bürger findet am 11. Februar 2020 von 17:00 bis 21:00 Uhr in der Aula der Heinz-Brandt-Schule, Langhansstraße 120, 13086 Berlin statt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Mitwirkung.

Gebietskontakte

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

Württembergische Straße 6
10707 Berlin
Frau Mühleis
Tel.: 030 90139-4933
Fax: 030 90139-4901
E-Mail: franziska.muehleis@sensw.berlin.de
Bezirksamt Pankow von Berlin Abteilung Stadtentwicklung und Bürgerdienste
Stadtentwicklungsamt
Fachbereich Stadterneuerung

Storkower Straße 97
10407 Berlin
Frau Schwedler
Tel.: 030-90295-3115
Fax: 030 90295-3316
E-Mail: stadterneuerung@ba-pankow.berlin.de
Auftragnehmer:
S.T.E.R.N. Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH

Straßburger Straße 55
10405 Berlin
Herr Vos
Tel: 030 443636-50
Fax: 030 443637-17
E-Mail: langhansstrasse@stern-berlin.de

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