Städtebau  

 

Stadterneuerung - Friedrichshain-Kreuzberg - Rundgang Traveplatz-Ostkreuz

Traveplatz


Bildleiste verschiedener Ansichten des Traveplatzes

Auf dem Weg zum Traveplatz liegt in der Müggelstraße 12 der Spielplatz Müggel-Dschungel, gestaltet vom Landschaftsarchitekten Dieter Mielitz, Gründesign. Neben attraktiven Spielangeboten für kleinere Kinder ist auch eine grüne Oase mit reichhaltiger Vegetation entstanden. Die Spielgeräte sind individuell entworfen und aus Robinienholz sowie aus ehemaligen Förderbändern aus dem Braunkohlentagebau angefertigt worden; auch das bei allen Kindern beliebte Spielen mit Wasser ist möglich. Mit Förderungsmitteln der Europäischen Union konnte der Spielplatz gebaut werden.

Besonders auffällig ist die auf die Giebelwand des Gebäudes Müggelstraße 13 gesprayte Dschungellandschaft des Graffitikünstlers Gino Fuchs.

Entlang der Oderstraße ist in den 1950er Jahren ein Neubau errichtet worden, der auch die Müggelstraße mit überbaut hat, so dass heute nur ein Kleiner Durchgang für Fußgänger und Fahrradfahrer zum Traveplatz führt.

Anfang der Jahrhundertwende entstand der Traveplatz und die umliegenden Wohngebäude auf der Grundlage des Hobrecht-Planes. Der Stadtgartendirektor Erwin Barth hat den Platz 1929 ähnlich der Anlage des Boxhagener Platzes gestaltet mit Blumengarten, Kinderspielplätzen und einem Planschbecken.

Die heute vorzufindende Gestaltung ist Mitte der 90er Jahre geschaffen worden. Nachdem die Kinder und Eltern sich auf dem Spielplatz drängelten, setzte 2004 ein neuer Diskussionsprozess ein, der nach einer erneuten Sanierung der Rasenflächen mit ergänzenden Spielangeboten zur Aussprache eines Hundeverbotes führte. Gleichzeitig wurde den Hundebesitzern auf dem in etwa 250m entfernt gelegenen Grundstück Gürtelstraße 18, 19 eine Hundeauslauffläche bereitgestellt und in Abstimmung mit den Hundebesitzern hergerichtet.

Seit dem Sommer 2005 wird der Traveplatz nun wieder von den AnwohnerInnen genutzt, ohne dass Hundekot das Sonnen oder Spielen auf dem Rasen unmöglich macht und die Hunde können in der Gürtelstraße toben und buddeln, wie es ihnen gefällt. Zusätzlich werden im Sanierungsgebiet Hundekot-Tütenspender aufgestellt, die eine Bequeme Entsorgung des Hundekotes ermöglichen. Es scheint, dass ein Weg gefunden worden ist, wie die Interesse verschiedener Nutzer angemessen berücksichtigt werden können.



Abbildungen:
BSM mbH

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