Städtebau  

 

Stadterneuerung - Friedrichshain-Kreuzberg - Rundgang Samariterviertel

Wohnhäuser / Teilabriss


Bildcollage verschiedener Ansichten der Wohnhäuser in der Schreinerstr. 52 / Bänschstr. 52-54

Schreinerstraße 52 / Bänschstraße 52-54

Die beiden um 1900 errichteten Wohnhäuser bilden die östliche Kante eines schmalen und dicht bebauten Baublocks. Durch einen Bombenschaden war das Vorderhaus der Schreinerstraße 52 zum Teil zerstört worden. Aus dieser Not war im Zuge des Wiederaufbaus in den 50er Jahren eine Tugend gemacht worden: die Ecke wurde nicht wieder geschlossen, sondern baulich nur abgerundet und so eine Öffnung des Blockrandes beibehalten. Die Sanierungsziele sahen vor, durch Abriss der Quergebäude mehr Freifläche zu gewinnen und die Besonnung für beide Grundstücke spürbar zu verbessern. Unterschiedliche Eigentumsverhältnisse, bei einem Grundstück zudem eine Restitutionsbefangenheit waren der Grund dafür, dass der Abbruch der aneinander angrenzenden Quergebäude mit zeitlicher Verzögerung erfolgte. Der Abbruch der Quergebäude wurde durch den Einsatz von Städtebaufördermitteln finanziell unterstützt. Die Mieter beider Häuser wurden im Rahmen eines Sozialplanverfahrens umfassend betreut.

Durch die behutsame Entkernung haben diese beiden und das von ihnen umschlossene Grundstück Samariterstraße 29 erheblich an Qualität gewonnen. Enge Höfe wurden erweitert und laden zum Aufenthalt ein, Südbalkone an der Hoffassade steigern die Qualität der Wohnungen. Zudem ist hier deutliche sichtbar, welche Höhenunterschiede sogar innerhalb eines Baublocks im Samariterviertel bestehen.




Abbildungen:
STATTBAU GmbH

Städtebauförderung - Logos