Städtebau  

 

Stadterneuerung - Friedrichshain-Kreuzberg - Rundgang Samariterviertel

Schleidenplatz


Bildcollage verschiedener Ansichten des Schleidenplatzes

Der dreieckige Platz (1804-1881 errichtet) markiert den Eingang in das Samariterviertel und war bisher mit einem Spielplatz im südlichen Bereich gestaltet. Sein Namensgeber ist der Botaniker und Arzt Mathias Jakob Schleiden.

Sanierungsziel war die Neugestaltung des Platzes und die Umwidmung der Waldeyerstraße zur Spielstraße. Seit 2003 wurde in einem umfangreichen Beteiligungsverfahren mit Anwohnern, Betroffenenvertretung, Bezirk, Senat und Sanierungsbeauftragter STATTBAU die Umgestaltung des Platzes erarbeitet. Im Ergebnis ist die Neugliederung des gesamten Platzes mit Grün-, Spiel-, und Aufenthaltsflächen unter Einbeziehung der Waldeyerstraße als Spielstraße und die Umsetzung verkehrsberuhigender Maßnahmen in den angrenzenden Straßenbereichen beschlossen worden.

Der Platz wurde durch die Gestaltung in seiner Dreiecksform betont und zu einem städtischen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität. Zu diesem Eindruck trägt auch die Bepflanzung des Platzes und des Straßenraumes vor allem mit Rosen unter den vorhandenen Linden bei. Der Spielplatz wurde vergrößert und zusätzlich u.a. mit einer Wasserpumpe, einer Hängeschaukel und einer Grünfläche ausgestattet.

Vielfältige Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen und als Treffpunkt ein. Auf der Promenade kann man Tischtennis oder auch Boule spielen.

Die Planungen der beauftragten Büros wurde in einem Gutachterverfahren ausgewählt.


Projektdaten
Auftraggeber: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Finanzierung: EFRE, Städtebaufördermittel
Projektsteuerung: STATTBAU GmbH
Baukosten: ca.580.000 Euro
Nutzfläche: 7.770 qm
Planung: planung.freiraum Barbara Willecke (Platzgestaltung), BELVEDERE (verkehrliche Maßnahmen)
Realisierungszeitraum: 2004-2005


Abbildungen:
STATTBAU GmbH,
Sven Treder

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