Städtebau  

 

Stadterneuerung - Pankow - Rundgang Bötzowstraße

Straßenumbau Greifswalder Straße


Gehwegerneuerung, Anlage von Radfahrstreifen und Ordnung des ruhenden Verkehrs

Die Erneuerung der zwischen den Sanierungsgebieten Bötzowstraße und Winsstraße gelegene Magistrale wurde mit dem Ziel begonnen, eine durchgängige Radverkehrsverbindung vom Bezirk Mitte bis nach Weißensee einzurichten, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die städtebauliche Qualität des Straßenraumes aufzuwerten. Dafür wurden zwischen Königstor und Danziger Straße die Gehwege neu gestaltet, ein Park- und Haltestreifen angelegte, ein Angebotsstreifen für Radfahrer auf dem Fahrbahnniveau der Greifswalder Straße errichtet, die Straßenbeleuchtung sowie die Trinkwasserleitungen und Stromversorgungskabel erneuert.

Die Verbesserung der Verkehrslenkung und der Verkehrsführung wurde mit dem Umbau der Einmündungsbereiche in der Käthe-Niederkirchner-Straße, der Pasteurstraße und der Dietrich-Bonhoeffer-Straße erreicht. Dazu wurden fußgängerfreundliche Gehwegvorstreckungen gebaut und Aufpflasterungen im Fahrbahnbereich vorgenommen. Auch wurden zusätzliche Fußgängerquerungen an den Tram-Haltestellen "Am Friedrichshain" und "Danziger Straße" geschaffen. Diese Maßnahme dient dazu die unterschiedliche Straßenhierarchie zu verdeutlichen und die Schleichverkehre innerhalb der Sanierungsgebiete und insbesondere von der Hufelandstraße zur Marienburger Straße zu minimieren. Mit der Einrichtung von Stellplatzbuchten und Pollern wurde das illegale Parken auf den Gehwegen eingedämmt und so die Bedingungen für den Fußgängerverkehr verbessert.

Mit diesem Maßnahmebündel wurde die Attraktivität der Einkaufs- und Geschäftsstraße des Nahversorgungszentrums "Greifswalder Straße Süd" bedeutend gesteigert und die Aufenthalts- und Gestaltungsqualität im Straßenraum deutlich verbessert.


Fotos: S.T.E.R.N. GmbH, Berlin


Städtebauförderung - Logos
Straßenumbau Greifswalder Straße; Fotos: S.T.E.R.N. GmbH, Berlin


Eigentümer: Bezirksamt Pankow von Berlin
Finanzierung: Radwegeprogramm und Sondermittel für Soziale Infrastruktur der Senatsverwaltung,
Zweckgebundene Einnahmen der Städtebauförderung,
Bezirkliche Eigenmittel
Planung: TÜV Rheinland Grebner Ruchay Consulting GmbH
Investition: 2.200.000 €
Bauzeit: 2006 bis 2008