Städtebau  

 

Stadterneuerung - Treptow-Köpenick - Rundgang Altstadt/Kietz Vorstadt

Luisenhain


Bildleiste verschiedener Ansichten des Luisenhains

Straße Alt-Köpenick 21/ 29

Das berühmte Wahrzeichen der Altstadt, das Rathaus Köpenick mit dem repräsentativen Staffelgiebel und dem 54 Meter hohen Turm, wurde von 1901 bis 1904 nach Plänen von Hugo Kinzer und Hans Schütte im Stil der damals modernen märkischen Backsteingotik erbaut. Von besonderer kunsthandwerklicher Bedeutung sind der Ratssaal mit den Schmuckfenstern (Glasmalereien mit Motiven aus der Geschichte Köpenicks) und das Treppenhaus mit den eingebauten Kacheln und bleiverglasten Fenstern.

Das Rathaus und die Stadt wurden durch den Gaunerstreich des Schusters Wilhelm Voigt als "Hauptmann von Köpenick" über ihre Grenzen hinaus bekannt, dessen Denkmal seit 1996 am Fuße der Rathaustreppe steht.

Direkt gegenüber am Ufer der Dahme, liegt die öffentliche Grünanlage Luisenhain, die dem Kaufmann Otto Asseburg zu verdanken ist, der 1906 sein 80.000 Reichsmark teures Grundstück Schloßstraße 20 der Stadtgemeinde unter der Bedingung schenkte, dass hier zu Ehren seiner verstorbenen Schwester Luise einen Schmuckplatz anlegt wird.

Die wichtigste und größte Grünverbindung im Sanierungsgebiet wird von 2005 bis 2007 über das Bund-Länder Programm Städtebaulicher Denkmalschutz zu einem grünen und zugleich erlebnisreichen städtischen Raum umgestaltet. Auf der Grundlage der im Rahmen eines Auswahlverfahrens vom Büro ST.raum a entwickelten Idee einer Stadtharfe soll hier eine attraktive Uferpromenade von der Langen Brücke bis zur Dammbrücke mit großzügigen Treppenanlagen zum Wasser, Spielelementen und qualitativer Begrünung entstehen. Drei breite Treppenanlagen führen von der Promenade hinunter zum Wasser und bieten so Raum zum Verweilen. In der Grünanlage zwischen der Promenade und der Straße Alt-Köpenick werden Querwege an die historischen Wassergassen erinnern. Zwei Festplätze ermöglichen die Installation von Bühnen für Veranstaltungen. Die im Grün eingebetteten Klangspielelemente für Groß und Klein bringen die "Harfe" zum erklingen.



Abbildungen:
BSM mbH


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