Städtebau  

 

Förderprogramme und -strategien für lebendige Quartiere

Freiwilliges Engagement In Nachbarschaften (FEIN)



Logo zum Programm 'Freiwilliges Engagement In Nachbarschaften' (FEIN)

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen stellt den Bezirken seit 2001 Sachmittel für die Unterstützung gesellschaftlicher Initiativen engagierter Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung, die ihr Engagement mit der Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur (z.B. für Renovierungen von Schulen und Kindertagesstätten, zur Grünanlagenpflege u.ä.) verbinden. Die Mittel sind für Sachausgaben bestimmt, die für ehrenamtliche Aktivitäten zur Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur erforderlich sind. Es werden Einzelmaßnahmen (seit 2001) und Pilotprojekte (seit 2009) gefördert.

Von den im Haushalt 2017 veranschlagten 1.500.000 € sollen voraussichtlich ca. 700.000 € für Einzelmaßnahmen der Bezirke und 800.000 € für ausgewählte Pilotprojekte zur Verfügung gestellt werden.

Einzelmaßnahmen

Bei den Einzelmaßnahmen sind Bewohnerinnen und Bewohner sowie gesellschaftliche Initiativen antragsberechtigt, die nicht gewinnorientiert arbeiten und die Vorhaben außerhalb der im Programm Soziale Stadt festgesetzten Gebiete durchführen wollen. Die Antragsteller beteiligen sich an den Vorhaben durch die ehrenamtlich erbrachten Leistungen.
  • Voraussetzung für die Förderung ist, dass der Antragsteller seine selbst organisierten Aktivitäten zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur beschreibt, für deren Erfolg neben dem ehrenamtlichen Einsatz der Ersatz von Sachkosten von Bedeutung ist. Die formale Antragstellung ist in den Bezirken unterschiedlich geregelt.
  • Gefördert werden z.B. Farben für Renovierungen, Pflanzungen oder Maßnahmen für eine saubere Stadt bezogen auf folgende Einrichtungen und Anlagen:
    • Schulen einschließlich Horte
    • Kindertagesstätten
    • Begegnungsstätten und Nachbarschaftsheime
    • Seniorenfreizeiteinrichtungen
    • Sonstige soziale Einrichtungen
    • Sportanlagen
    • Grünanlagen
    • Öffentliche oder öffentlich zugängliche Straßen und Plätze
  • Die Förderung beträgt höchstens 3.500 € je Einzelmaßnahme. Förderfähig sind nur tatsächlich getätigte Ausgaben (Geldzahlungen) für Sachmittel und damit in unmittelbarem Zusammenhang stehende Ausstattungsergänzungen. Auslagenerstattungen sind möglich. Bürgerinnen und Bürger können sich für die Umsetzung von Einzelmaßnahmen bei ihrem Bezirk informieren, ob diese gefördert werden können. Zu den Anforderungen und zum Förderverfahren:

Pilotprojekte

Neben den Einzelmaßnahmen werden seit 2009 Sachmittel für Pilotprojekte bereitgestellt. Damit sollen außerhalb der Gebiete der sozialen Stadt quartiersbezogene Gesamtkonzepte unterstützt werden, die eine Verbindung von Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur mit Vorhaben zur Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner, der Stadtteilkultur sowie der zivilgesellschaftlichen Netzwerkbildung zum Ziel haben.
  • Voraussetzung für ein Pilotverfahren ist eine besondere aus dem Monitoring Soziale Stadtentwicklung erkennbare Problemlage sowie ein vom Bezirksamt beschlossenes und von diesem mitfinanziertes Konzept mit Aussagen zur Entwicklungsstrategie und zur Einbeziehung lokaler Akteure.
  • Gefördert werden kleinteilige Maßnahmen, die den integrierten Ansatz der Quartiersverfahren aufgreifen und zur Stabilisierung von Nachbarschaften außerhalb der förmlich festgelegten Gebiete der Sozialen Stadt geeignet sind. Ziel ist die Stärkung des nachbarschaftlichen Engagements, die Aktivierung des ehrenamtlichen Interesses sowie die Stabilisierung des Wohnumfeldes und der sozialen Strukturen. Antragsberechtigt sind die Bezirke (formloser Antrag).
  • Die Förderung beträgt in der Regel bis zu 30.000 € pro Projekt. Die Mittel werden, kombiniert mit bezirklichen Geldern, befristet für maximal drei Jahre als Anschub­finanzierung für integrierte Stadtteilnetzwerke außerhalb der Gebiete der Sozialen Stadt gewährt. Zu den Anforderungen und zum Förderverfahren:

Aktuell

Land Berlin verstärkt Förderung für bürgerschaftliches Engagement
Pressemitteilung vom 31.03.2016 mehr

Kontakt

FEIN - Einzelmaßnahmen


Ansprechpartner in den Bezirken für die Einzelmaßnahmen und weiterführende Informationen sind:

Charlottenburg-Wilmersdorf
Christian Kissner
Tel.: 030 9029 12072
E-Mail: christian.kissner@charlottenburg-wilmersdorf.de

Friedrichshain-Kreuzberg
Katrin Kreisel
Tel.: 030 90298 3209
E-Mail: katrin.kreisel@ba-fk.berlin.de

Lichtenberg
Christine Pöhlmann
Tel.: 030 90296 3511
E-Mail: christine.poehlmann@lichtenberg.
berlin.de


Marzahn-Hellersdorf
Stephanie Wägner-Schulze
Tel.: 030 90293 2907
E-Mail: stephanie.waegner-schulze@ba-mh.berlin.de

Mitte
Guido Boldt
Tel.: 030 9018 42391
E-Mail: guido.boldt@ba-mitte.berlin.de

Neukölln
Marion Schlischka
Tel.: 030 90239 2403
E-Mail: ehrenamtsprogramm@bezirksamt-neukoelln.de

Pankow
Jana Kassam
Tel.: 030 90295 2746
E-Mail: jana.kassam@ba-pankow.berlin.de

Reinickendorf
Marina Martin
Tel.: 030 90294 5634
E-Mail: FEIN@reinickendorf.berlin.de

Spandau
Michael Ottow
Tel.: 030 90279 3318
E-Mail: michael.ottow@ba-spandau.berlin.de

Steglitz-Zehlendorf
Nina Scholz
Tel.: 030 90299 5943
E-Mail: nina.scholz@ba-sz.berlin.de

Tempelhof-Schöneberg
Sabine Uschmann
Tel.: 030 90277 2434
E-Mail: sabine.uschmann@ba-ts.berlin.de
Treptow-Köpenick
Pia Kassner
Tel.: 030 90297 3497
E-Mail: pia.kassner@ba-tk.berlin.de

FEIN - Pilotprojekte


Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Württembergische Straße 6
10707 Berlin
Anka Pohland
Tel.: 030 90139-4875
E-Mail: anka.pohland@sensw.berlin.de

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