Städtebau  

 

Städtebaulicher Denkmalschutz – Ostseestraße/Grellstraße

Spielplatz hinter der Gubitzstraße 15


Spielplatz nach der Fertigstellung, Mai 2017; Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Spielplatz nach der Fertigstellung, Mai 2017  Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Lageplan: Spielplatz Gubitzstraße 15
Lageplan

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Der Spielplatz hinter der Gubitzstraße 15 liegt versteckt innerhalb einer Blockrand­bebauung aus den 1930er Jahren. Im Schutz der Wohn­be­bauung liegen Privat­gärten, die den Spiel­platz im nördlichen und westlichen Bereich flankieren. In ihrer Entstehungs­zeit, und noch Jahre später, dienten die Gärten zur Selbst­versorgung. Umrahmt wird der Spiel­platz außerdem von einem Grün­streifen aus Bäumen und Sträuchern.

Der Platz selbst besteht aus einer zusammen­hängenden Rasen­fläche, die im südlichen Bereich von einer mit Sand ausgefüllten Fläche mit Spiel­geräten begrenzt wird.

Spielplatz vor der Erneuerung, Januar 2015; Foto: S.T.E.R.N. GmbH
Foto: S.T.E.R.N. GmbH
Für den Spiel­platz gab es keine eigene Zufahrt und er bestand vor der Sanierung überwiegend aus einer abgenutzten Rasenfläche. Die Wege­beläge waren teilweise schadhaft. Das vorhandene Kombispiel­gerät hatte zahlreiche Mängel, die vorhandene Pendelwippe war für die Kinder zwar attraktiv, stand aber zu nahe am Kombigerät.

Im Rahmen zweier Veranstaltungen konnten die Anwohner*innen ihre Wünsche und Vorstel­lungen in die Spiel­platz­planung einbringen.

Bezirksstadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Rona Tietje (SPD) gibt den Spielplatz für die Kinder frei; Foto: BSM mbH
Bezirksstadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Rona Tietje (SPD) gibt den Spielplatz für die Kinder frei.
Mit Mitteln des Programms Städte­baulicher Denkmal­schutz erfolgte eine klare Gliederung des Spiel­platzes in unterschiedlich nutzbare Bereiche – einem Klein­kinder­bereich mit Spiel­geräten, einer Kletter­kombination und Sand­fläche, einem Bereich für Jugendliche und Erwachsene mit Sonnen­liegen und Tischtennis­platten sowie einem kleinen Fußballtor und einem Beintrainer für alle Alters­gruppen. Die Wege­bereiche wurden platzartig gestaltet mit Sitz­möglichkeiten sowie einer langen Tafel mit Hockern und zwei "Königsthronen" an den Kopfenden (Möglichkeit für Feste, z.B. Kinder­geburtstage im Freien).

Die vorhandene Beton­mauer wurde repariert und um eine Sitz­auflage aus Holz ergänzt. Ein Beton­pflaster ersetzt heute die beschädigte wasser­gebundene Decke, die Rand­bereiche erhielten neue Anpflanzungen.
Im Februar 2017 wurde der Spiel­platz feierlich eröffnet und den Kindern übergeben.

Die Tafel mit Königstuhl war ein Wunsch der Anwohner*innen; Foto: BSM mbH
Die Tafel mit Königstuhl war ein Wunsch der Anwohner*innen.

Daten

  • Baujahr/Entstehung: 1930er Jahre
  • Eigentümer: Bezirk Pankow von Berlin
  • Geförderte Maßnahmen:
    Umgestaltung des Spielplatzes
  • Architekten:
    Brigitte Gehrke
    Freie Landschaftsarchitektin
    Prenzlauer Allee 175 A
    10409 Berlin
  • Fördermittel/Gesamtkosten:
    rd. 240.000 €
  • Fertigstellung:
    2017