Städtebau  

 

Städtebaulicher Denkmalschutz – Abgeschlossenes Fördergebiet Oberschöneweide

Fontanehof
An der Wuhlheide 26-40, Fontanestraße 3-7, Triniusstraße 10-11A, Zeppelinstraße 73-87


Erneuertes Eckgebäude Zeppelinstraße 85
Erneuertes Eckgebäude Zeppelinstraße 85
Lageplan
Lageplan

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Der Fontanehof entstand als Siedlung Gebag in den Jahren 1924-30 nach Plänen der Architekten Krämer und Ziesel.

Die Wohnanlage mit ihren reizvoll gegliederten zwei- und dreigeschossigen Reihenhäusern verzichtet im Stil der Zeit auf eine aufwändige Ornamentik. Einzelne Gestaltungselemente sind mehrfach verwandt und variiert umgesetzt. Die Fassaden waren mehrheitlich in gelb-ocker geputzt und durch den Einsatz von rotem Klinker gegliedert. Die Walmdächer erhielten eine Biberschwanz-/Kronendeckung. Die wichtigsten Elemente der Fassadengliederung sind die überwiegend dreiflügeligen Fenster. Die Gebäude sind nach den wohnungsreformerischen und gestalterischen Grundsätzen jener Zeit einheitlich konzipiert und umrahmen einen großen Innenhof mit parkähnlichem Charakter.

Der Fontanehof wurde ab 2001 mit privaten Geldern und Mitteln des Förderprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz umfassend saniert. Mit Programmitteln erfolgte die Instandsetzung der Gebäudehülle und der Fenster. Zur verkehrsreichen Straße An der Wuhlheide wurden die Fenster auf Grundlage von Originalplänen in schallgeschützter Ausführung wieder hergestellt. Der Innenhof des Ensembles wurde nach denkmalpflegerischen Vorgaben neu gestaltet.

Treppenhaus in originaler Farbfassung
Treppenhaus in originaler Farbfassung

Daten

  • Baujahr/Entstehung: Siedlung Gebag, 1924-25 von Jean Krämer; 1928-30 von Ernst Ziesel
  • Denkmalart: Gesamtanlage
  • Eigentümer: privat/Wohnungsbaugesellschaft
  • Geförderte Maßnahmen: Instandsetzung der Hülle, Einbau von Schallschutzfenstern
  • Architekten:
    Dr.-Ing. Maier, Dipl.-Ing. Voigt, Dipl.-Ing. Wehrhahn Architekten BDA
    Knesebeckstraße 8/9
    10623 Berlin
  • Fertigstellung: 2002

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