Städtebau  

 

Städtebaulicher Denkmalschutz – Abgeschlossenes Fördergebiet Kietz-Vorstadt

Alte Möbelfabrik, Karlstraße 12
Kulturarbeit im Kietz


Hofseite mit Platz für Aktivitäten
Hofseite mit Platz für Aktivitäten
Lageplan
Lageplan

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Die Möbelfabrik entstand in den 1920er Jahren auf dem rückwärtigen Grundstücksteil. Anstelle der ehemaligen straßenseitigen Bebauung ist heute ein Vorplatz angelegt. Die Bauzeit spiegelt sich in Fensterformaten und -teilungen sowie in dem attikaartigen Aufsatz an der Straßenfassade wider, die den Schriftzug Möbelfabrik trägt. An den südlichen Giebel des dreigeschossigen, sechsachsigen Hauptgebäudes schließt noch der Rest eines Seitenflügels der Ursprungsbebauung aus der Zeit um 1900 an, mit einem Eingang zum Erdgeschoss und einer überdachten Außentreppe.

Im Jahr 1990 zog das Kinder- und Jugendkulturprojekt in die alte Fabrik. Trotz hohem Erneuerungsbedarf wurden über Jahre nur die dringendsten Instandsetzungsarbeiten durchgeführt, da erst 2000 die Rückübertragung des Grundstücks an private Antragsteller endgültig abgelehnt wurde. Durch die umfassende Sanierung des Gebäudes in den Jahren 2003 und 2004 konnte der Kulturstandort erhalten und ausgebaut werden. Die "Alte Möbelfabrik" ist heute zu ein wichtiger Treffpunkt für Kinder und Jugendliche.

Im Rahmen der künstlerischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen werden vor allem theaterpädagogische Projekte angeboten. Vereint werden verschiedene Kunstrichtungen unter einem Dach: Bildende Kunst, Musik, Bewegung, Tanz und Schauspiel.
 

Daten

  • Baujahr/Entstehung: 1923
  • Eigentümer: Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
  • Geförderte Maßnahmen:
    umfassende Sanierung, nutzungsspezifische Maßnahmen für den Erhalt des Kulturstandorts
  • Bruttobaukosten: 727.707,79 €
  • Architekten:
    Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
  • Fördermittel: 712.995 €
  • Fertigstellung: 2005

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