Städtebau  

 

Städtebaulicher Denkmalschutz – Abgeschlossenes Fördergebiet Friedrichshagen

Fachwerkhaus Müggelseedamm 148


'Mit Fleiß und Kraft man Vieles schafft'
"Mit Fleiß und Kraft man Vieles schafft"
Lageplan
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Das Gebäude entstand um 1872 als Büro des auf dem Grundstück bestehenden Dampfsägewerks und Baugeschäfts Friedrichshagen GmbH. 1904 erfolgte der Ausbau in der heutigen Form mit der Aufstockung. Das dabei als Gestaltungselement integrierte und aufwändig verzierte Fachwerk sollte die Leistungsfähigkeit des Sägewerks zum Ausdruck bringen. Hinter dem Gebäude war ein Stall angeordnet, der 1926 dem Vorderhaus angegliedert, aufgestockt und zu einem Wohnhaus umgebaut wurde. Mit seiner schmalen Straßenfassade und dem an der rechten Giebelfassade vielfach gestaffelten Dach ist das Gebäude ein wichtiges städtebauliches Element des Müggelseedamms.
 
Das zweigeschossige, wie ein Seitenflügel an der linken Grundstücksgrenze angeordnete Gebäude ist in mehreren Bauphasen entstanden und gliedert sich in zwei, gestalterisch völlig unterschiedliche Bereiche. Der straßenseitige Teil des Gebäudes ist vielgliedrig gestaltet und mit Zierfachwerk versehen. Der hintere Teil dagegen ist ein reiner Putzbau mit unregelmäßigen Achsen und einem schlichten Aussehen.

Daten

  • Baujahr/Entstehung: 1872 von H. Carlitscheck, Seitengebäude, um 1900, Erweiterung 1904
  • Denkmalart: Baudenkmal
  • Eigentümer: privat
  • Geförderte Maßnahmen:
    Instandsetzung und Modernisierung
  • Architekten:
    Ingenieurbüro Ledderboge
    Fürstenwalder Damm 477
    12587 Berlin
  • Fertigstellung: 1999

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