Städtebau  

 

Städtebaulicher Denkmalschutz - Aktuelles

Archiv: Aktuelles - 2007


Städtebaulicher Denkmalschutz:
Neues Fördergebiet Dorotheenstadt/Friedrichstadt

Mit Dorotheenstadt/Friedrichstadt wird der zentrale Bereich der planmäßigen Stadterweiterung ab Mitte des 17. Jahrhunderts als zweites Gebiet in 2007 neu in die Förderkulisse aufgenommen. Geprägt wird das Gebiet von dem barocken Straßenraster mit den Achsen der Promenade Unter den Linden und Friedrichstraße, von den bedeutenden Plätzen Bebelplatz und Gendarmenmarkt mit den imposanten Bauten für Kultur und Bildung und von Bauten des hauptstädtischen Geschäftszentrums der Kaiserzeit. Als erste Fördermaßnahme ist die Instandsetzung der Fassade der Königlichen Bibliothek, heute Juristische Fakultät der Humboldt-Universität, geplant. mehr

Städtebaulicher Denkmalschutz:
Neues Fördergebiet Ostseestraße/Grellstraße

Im Jahr 2007 wird das Gebiet Ostseestraße/Grellstraße neu in die Förderkulisse aufgenommen. Das Gebiet umfasst Wohnanlagen der 1920er und 1950er Jahre, darunter die Wohnstadt Carl Legien. Zusammen mit 5 weiteren Siedlungen der Moderne soll dieses Gebiet wegen seiner herausragenden Bedeutung in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen werden. Als erste Fördermaßnahme ist die Instandsetzung des vom Abriss bedrohten ehemaligen Heiz- und Waschhauses vorgesehen. mehr


Städtebaulicher Denkmalschutz:
Im Engelbecken sprudeln jetzt wieder 16 Fontänen

Fast genau zwei Jahre nach dem Beginn der Planungen ist das Gartendenkmal für Anwohner und Gäste wieder erlebbar. Nach Abschluss der Pflanzungen, Errichtung der Pergolen, Fertigstellung der Uferwege und Verlegung des Rollrasens konnten am 22. Mai 2007 bei der feierlichen Einweihung des Engelbeckens die 16 Fontänen in Betrieb genommen werden.

In einem weiteren Bauabschnitt sollen an der Nordseite des Engelbeckens die Arkaden des Wasserschlösschens zur Aufnahme des jetzt in einem Container untergebrachten Cafès und das historische Überlaufbecken mit Mitteln des Förderprogramms wieder hergestellt werden.

Städtebaulicher Denkmalschutz:
Kulturhaus Mitte an die Nutzer übergeben

Am 21. April 2007 wurde mit der Übergabe des sanierten Gebäudes an die Nutzer das Kulturhaus nach zweieinhalbjähriger umfassender Sanierung wiedereröffnet.

Das Gebäude entstand 1894/95 nach den Plänen von Herrmann Blankenstein und wurde bis 1998 als Schule mit wechselndem Charakter genutzt. Im Jahr 1999 übernahm das Kulturamt Mitte das Gebäude. Der mangelhafte bauliche Zustand - das oberste Geschoss mit der Aula war gesperrt - und die fehlenden Vorraussetzungen zum Betrieb einer Spielstätte machten eine umfassende Sanierung erforderlich.

Der Umbau wurde unter anderem mit Mitteln des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz finanziert. Im Sommer 2007 werden noch die Außenanlagen mit Mitteln dieses Programms neu gestaltet.