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    Städtebau  

 

Förderprogramme und -strategien für lebendige Quartiere

Städtebaulicher Denkmalschutz in Berlin


Berlin verfügt über vielfältige Stadtstrukturen, Gebäude und Stadträume, die die bauliche und historische Entwicklung der Stadt vom Mittelalter bis heute anschaulich dokumentieren. Dazu gehören historische Ortskerne, Stadterweiterungsgebiete des 17. und 18. Jahrhunderts, gründerzeitliche Mietshausquartiere, Gartenstädte und herausragende Siedlungsbereiche des 20. Jahrhunderts. Aber auch das bauliche Erbe aus Kriegs- und Unrechtszeiten sowie die bau- und kulturhistorisch bedeutsamen Gebäude und Stadträume, die die eigenständige Entwicklung Ost- und West-Berlins während der deutschen Teilung dokumentieren, prägen das Stadtbild.

Seit 1991 gehört das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz zu den erfolgreichsten Instrumenten der Städtebauförderung in den neuen Bundesländern. Im Jahr 2009 hat der Bund das Programm auf die alten Bundesländer und damit auf den Westteil Berlins erweitert.

Die besondere Qualität des Programms besteht darin, dass Ziele der Stadtentwicklung mit denen des städtebaulichen Denkmalschutzes verbunden werden: Die Fördermittel werden für städtebauliche Gesamtmaßnahmen in bau- und kulturhistorisch wertvollen Stadtquartieren eingesetzt, die über die jeweiligen Denkmale hinaus in ihrer baulichen und strukturellen Eigenart und Geschlossenheit erhalten und zukunftsweisend weiterentwickelt werden sollen. Sie sollen zu lebendigen Orten entwickelt werden, die für Wohnen, Arbeit, Handel, Kultur und Freizeit gleichermaßen attraktiv sind und sowohl Einwohner als auch Besucher anziehen.

Nachdem zu Beginn des Programms ab 1991 zunächst die Instandsetzung und Modernisierung von Wohngebäuden im Vordergrund stand, liegen seit 2002 die Schwerpunkte der Förderung in der Gestaltung historischer Straßen und Plätze, der grünen Freiräume und der Verbesserung der öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen, Kitas und Kulturprojekte. Neue Herausforderungen für die Umsetzung des Programms ergeben sich durch die steigende Nachfrage nach Wohnungen in Berlin, die mit Investitionsbedarfen bei der Qualifizierung und Erweiterung der öffentlichen Infrastruktur einhergeht. Der demografische Wandel mit Veränderung der Altersstruktur und der sozialen Zusammensetzung der Bevölkerung in den Fördergebieten sowie der Umgang mit Anforderungen des Klimaschutzes und der Energieeinsparung unter Berücksichtigung des Schutzes baukultureller Qualitäten stellen weitere neue Dimensionen in der Erneuerung der historischen Stadtquartiere dar.

Mit den Mitteln des Programms sind von 1991 bis Ende 2014 in 16 Berliner Fördergebieten 664 Vorhaben mit insgesamt 398,1 Millionen Euro gefördert worden .

Aktuell

Luftbild mit Blick zur Altstadt Spandau; Foto: Horst Stiller
Altstadt Spandau
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Programmleitfaden Städtebaulicher Denkmalschutz
Programmleit­faden Städtebaulicher Denkmalschutz Leitfaden mit Anlagen, Stand März 2015 zum Download mehr

Erneuerung der Melchiorstraße (Plan); Quelle: Bezirksamt Mitte von Berlin
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