Städtebau  
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Aktive Zentren

Programm


Müllerstraße; Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Alltag in der Müllerstraße; Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Das Programm Aktive Zentren gehört zu den Städtebauförderprogrammen, die durch Bund, Länder und Kommunen finanziert werden. In Berlin werden die Programme Soziale Stadt, Stadtumbau Ost und West, Städtebaulicher Denkmalschutz und Aktive Zentren mit jeweils unterschiedlichen Zielsetzungen eingesetzt. Hierfür stellt der Bund jährlich Finanzhilfen zur Verfügung, die durch Landesmittel ergänzt werden.

Ziel der Förderung im Programm Aktive Zentren ist die funktionale und gestalterische Erneuerung von Geschäftsstraßen und Zentren.

Die Fördergebiete sind häufig gekennzeichnet durch Trading-Down-Prozesse, Ladenleerstand, funktionale Monotonie und wenig Aufenthaltsqualität. Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte bilden regelmäßig den Handlungsrahmen für die Investitionen, die im Rahmen des Förderprogramms realisiert werden sollen. Hierzu gehören Maßnahmen zur Qualifizierung von Verkehrsräumen, zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, Grün- und Parkanlagen und zur Stärkung von Ankerfunktionen der Geschäftsstraße - seit 2008 wurden ca. 58 Mio. Euro hierfür eingesetzt.

Eigentümer, Gewerbetreibende und Einzelhändler sind wichtige Partner der Gebietsentwicklung und wirken in Stadtteilnetzwerken und –beiräten, aber auch im Rahmen der Gebietsfonds- und Kooperationsprojekte.